Online-Business gründen – diese Geschäftsmodelle liegen 2022 im Trend

Ihnen fehlt noch die zündende Idee für Ihren Einstieg ins Online-Business? Dann ist dieser Artikel genau der richtige für Sie. Wir geben Ihnen eine Übersicht über einige die beliebtesten Arten, im Jahr 2022 im Internet als Selbstständiger Geld zu verdienen.

Dropshipping

Dropshipping erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit und gehört auch im Jahr 2022 zu den vielversprechendsten Geschäftsmodellen im Internet. Die Idee des Dropshippings ist so einfach wie genial:

Sie erstellen einen Shop, in dem Sie Produkte verkaufen, die andere Unternehmen herstellen und in Ihrem Namen direkt an Ihre Kunden verschicken. Sie müssen sich nicht mit der Herstellung und dem Versand herumschlagen. Die Ware wird je nach Anbieter ohne Branding verschickt oder mit ihrem Logo auf der Verpackung.

Vorteile: Sie benötigen kaum Startkapital und kein eigenes Lager. Konzentrieren Sie sich beim Dropshipping ganz darauf, Kunden zu gewinnen, Support zu leisten und eine Marke aufzubauen.

Nachteile: Sie halten die Ware nie in den eigenen Händen. Eine Qualitätskontrolle der Produkte vor dem Verschicken an den Endkunden ist nicht möglich.

Print on demand: T-Shirt-Designs & Co

Haben Sie schon einmal ein T-Shirt von einem Creator auf YouTube oder einem Künstler auf Instagram gekauft? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieses T-Shirt von einem Print-on-demand-Unternehmen bedruckt und verschickt wurde.

Beim Print on demand (POD) stellen Sie als Verkäufer ein Design bereit, das von einem auf POD spezialisierten Unternehmen auf Produkte gedruckt und dann direkt an Ihre Kunden verschickt wird. Neben T-Shirts bedrucken solche Anbieter meist auch Handyhüllen, Tassen, Bettwäsche oder Poster.

Vorteile: Startkapital ist kaum oder gar nicht nötig, ein Lager erübrigt sich. Der POD-Service übernimmt in den meisten Fällen sogar Retouren für Sie.

Nachteile: Eine Qualitätskontrolle ist wie beim Dropshipping nur stichprobenartig möglich. Außerdem ist ein Händchen für gute Designs ein riesiger Vorteil. Müssen Sie stattdessen einen Designer beauftragen, besteht das Risiko, dass sich das Design nicht verkauft und Sie auf den Kosten sitzen bleiben.

Digitale Inhalte auf Etsy verkaufen

Etsy ist als Marktplatz für handgefertigte Produkte wahrscheinlich den meisten ein Begriff. Wussten Sie jedoch, dass man auf Etsy auch selbst erstellte digitale Produkte verkaufen kann? Tatsächlich gehört Etsy in dieser Kategorie zu den größten Marktplätzen überhaupt.

Zu den digitalen Produkten, die sich auf Etsy gut verkaufen, gehören beispielsweise:

– Printables, also Vorlagen zum Selberdrucken (z. B. Formulare und Posterdesigns)
– Digitale Notizbücher und Sticker für Notizprogramme auf Tablets (z. B. Goodnotes)
– Vorlagen für Microsoft Office
– Clipart

Vorteile: Sie benötigen kein oder kaum Startkapital. Eine eigene Website ist nicht nötig. Etsy stellt nicht nur die Plattform zur Verfügung, sondern liefert als Marktplatz die passenden Kunden gleich mit.

Nachteile: Die Anzahl an Mitbewerbern ist sehr groß. Shops ohne originelle Idee gehen bei Etsy leicht in der Menge unter. Am Anfang müssen Sie außerdem viel Zeit in das Erstellen der Produkte investieren. Erfolgreiche Etsy-Download-Shops haben meist eine riesige Produktpalette aus 100 oder mehr individuellen Listings.

Streamer auf YouTube oder Twitch

Sie haben eine unterhaltsame Persönlichkeit und teilen Ihre Gedanken, Ihre Hobbys oder Ihr Leben gerne online vor der Kamera? Dann könnte eine Karriere als Streamer auf YouTube oder Twitch vielleicht etwas für Sie sein.

Interagieren Sie mit den Zuschauern im Chat und verdienen Sie mit bezahlten Superchats (YouTube) oder Bits (Twitch) Geld. Außerdem gibt es für Fans auf beiden Plattformen die Möglichkeit, Sie mit einem kostenpflichtigen Abo beziehungsweise einer Mitgliedschaft zu unterstützen.

Vorteile: Wenige Hundert wahre Fans reichen meist aus, um vom Streamen leben zu können. Besonders die Zuschauer auf Twitch haben den Ruf, sehr spendabel zu sein.

Nachteil: Das Aufbauen einer Community erfordert sehr viel Zeit und Hingabe. Viele bekannte Streamer sind heute nur deswegen so erfolgreich, weil Sie jahrelang fast jeden Tag gestreamt haben.

Affiliate-Marketing

Als Affiliate (Partner) verkaufen Sie keine eigenen Produkte, sondern vermarkten Produkte anderer Unternehmen und kassieren dafür eine Provision. Das läuft meist über sogenannte Partnerlinks. Das sind Links zu Anbietern oder Produkten, die einen Code enthalten, über den Anbieter nachvollziehen können, dass Sie die Kunden geschickt haben.

Vorteil: Da Sie keine eigenen Produkte verkaufen, müssen Sie sich auch um nichts kümmern. Sie empfehlen die Produkte einfach nur weiter. Das macht das Affiliate-Marketing zum perfekten Laptop-Business, das Sie von überall aus betreiben können.

Nachteil: Um als Affiliate erfolgreich sein zu können, müssen Sie über viele Follower in sozialen Netzwerken verfügen oder einen gut laufenden Blog oder Youtube-Kanal haben. Es kann Monate oder gar Jahre dauern, sich eine entsprechende Reichweite aufzubauen.

Online-Kurse

Sie sind Experte auf Ihrem Gebiet und gut darin, anderen Ihr Wissen zu vermitteln? Dann kann es sich für Sie lohnen, eigene Online-Kurse zu erstellen. Es gibt mittlerweile mehrere bekannte Plattformen wie Coursera oder Udemy, die eine entsprechende Infrastruktur betreiben. Sie müssen also lediglich Kursmaterialien wie Videos, Texte und Übungsblätter erstellen und brauchen kein eigenes Kurssystem zu betreiben.

Vorteil: Anders als herkömmliche Präsenzkurse skalieren Online-Kurse gut. Je nach Plattform können Sie Tausende Kursteilnehmer haben, ohne dass sich der Aufwand für Sie spürbar erhöht.

Nachteil: Sie müssen sich mit der Erstellung von Videos vertraut machen. Außerdem ist es oft nötig, selbst Werbung zu schalten, da die Plattformen von sich aus nicht immer ausreichend Teilnehmer liefern.

WordPress-Themes

Sie sind Webentwickler oder Webdesigner, möchten aber nicht als Freelancer arbeiten? Dann bietet sich für Sie das Verkaufen von WordPress-Designs an. WordPress ist mit Abstand das meistverwendete Content Management System (CMS) für Websites.

Dank der äußerst einfachen Installation von WordPress sparen sich mittlerweile viele angehende Webseitenbetreiber die Beauftragung eines Webdesigners. Trotzdem soll natürlich alles möglichst professionell aussehen.

Hier kommen Sie ins Spiel: Sie entwickeln Themes für verschiedene Zielgruppen und Anforderungen und verkaufen diese auf Marktplätzen wie Themeforest. Da es sich hierbei in der Regel nicht um ein exklusives Nutzungsrecht handelt, können Sie das gleiche Theme mehrmals verkaufen und für einen sehr erschwinglichen Preis bereitstellen.

Vorteil: Sie müssen sich nicht mit den Launen von Auftraggebern rumschlagen, sondern entwerfen Designs, wie Sie es für richtig halten. Außerdem hat das Verkaufen von Designs als Produkt das Potenzial, ihnen langfristig mehr Geld einzubringen als das Entwickeln für einen einzigen Auftraggeber.

Nachteil: Sie können sich nicht als Webdesigner aus der Region vermarkten, sondern konkurrieren mit Designern auf der ganzen Welt. Außerdem müssen Sie potenziell Hunderten Kunden pro Theme Support leisten, was viel Zeit in Anspruch nehmen kann.

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