Lukrative Werbung, die nicht zur eigenen Webseite passt

0
51
lukrative werbung
© luismolinero, depositphotos.com

Werbung ist für die eigene Webseite unerlässlich, wenn man damit Geld verdienen will. Partnerprogramme zählen dabei mit zu den bevorzugtesten Alternativen, was die Einnahmequellen angeht. Bei dieser Option wird Werbung in Form von Bannern, Videos oder Textlinks auf der eigenen Seite geschaltet, so dass man attraktive Provisionen für Anmeldungen bei Newslettern (Leads) verdienen kann, für jeden gemachten Klick, sowie natürlich auch für getätigte Verkäufe.

Im Prinzip hört sich das eigentlich auch fantastisch an, da sich auf einer neuen Webpräsenz die Werbemaßnahmen eigentlich ganz gut einbauen lassen. Allerdings gibt es auch zahlreiche lukrative Partnerprogramme von Online Casinos, Dating Seiten und ähnlichen Angeboten, die aber normalerweise überhaupt nicht zum eigenen Blog oder zu der eigenen Webseite passen. Es stellt sich dann auch die wichtige Frage, ob man denn auf diese Werbung und natürlich auch auf die benötigten Einnahmen in jedem Fall verzichten sollte oder nicht.

Lohnt sich lukrative Werbung die überhaupt nicht zur Webseite passt?

Wer einen Blog oder eine eigene Webseite betreibt kommt langfristig nicht darum herum Geld in sein Projekt zu investieren. Die Seiten müssen regelmäßig aktualisiert und überarbeitet und gegebenenfalls auch Fotos und Autoren bezahlt werden. Der Zeitaufwand wird einfach zu groß um damit umsonst zu arbeiten. Geld verdienen mit dem Blog ist heutzutage auch in Deutschland keine Seltenheit mehr.

Lukrative Werbung muss zur Thematik der Webseite passen damit sie kommerziell interessant sind, das bedeutet, dass beispielsweise ein Affiliate-Banner für eine Singlebörse nicht zu politische oder finanzielle Themen gehören. Es wirkt nicht nur deplatziert, sondern solche provisionsbasierenden Anzeigen sind sicherlich nicht das richtige Umfeld für diese Lesergruppe. Die Zielgruppe vom eigenen Blog oder der Webseite muss deshalb klar definiert werden und um damit Geld zu verdienen.

Wer sich bereits mit seinen Webseiten einen guten Ruf erarbeitet hat, sollte sich bei der Auswahl der richtigen Werbung unbedingt fragen, ob es sich finanziell überhaupt lohnt dieses jahrelang erarbeitete Image durch aufdringliche Werbung zu ruinieren. Es ist empfehlenswert sich nur Unternehmen für eine Kooperation herauszusuchen, die auch wirklich zum Blog oder der eigenen Seite passen. Es ist übrigens normal, dass man zum Geld verdienen den ersten Schritt wagen muss, also bitte nicht einfach warten bis die erwarteten Werbeaufträge von alleine auftauchen.

Aber nicht nur das Image leidet

Aber nicht nur das aufgebaute Image der Webseite kann durch solche Werbung einen Schaden erleiden. Meist wollen die Unternehmen, dass man DoFollow-Links einbindet. Und das kann unter anderem auch zu einer Abstrafung bei Google führen. Denn solche Links sind durch die Algorithmen der Suchmaschinen nicht nur schnell gefunden, sondern es wird auch deutlich klar, dass sie thematisch nicht zu den restlichen Verlinkungen passen. Dadurch können sie auch als Werbung erkannt werden. Auch wenn das ausgehende Links sind, können die Suchmaschinen die Webseite dadurch in den Suchergebnissen abstrafen.

Welche Art von Werbung sollte gemieden werden

Das hängt vom Charakter und Thema der Seite ab. Es gibt aber meist Werbeangebote, die zwar lukrativ sind, aber eher zu unseriösen Angeboten locken. Meist ist dies Werbung aus den folgenden Bereichen:

  • Glücksspiel (auch Poker und Casinoseiten und „Schnell reich werden“-Seiten)
  • erotische Inhalte
  • Kreditvergleiche und Kreditinstitute (sofern unseriös, z.B. „Kredit ohne Schufa“)
  • esoterische und astrologische Inhalte
  • plastische Chirurgie
  • Online-Gaming/Videospiele
  • Arzneimittel, sofern sie nicht in Apotheken vertrieben werden (insb. sogenannte Wundermittel, Potenz- sowie Antiaging- und Diätprodukte)
  • Religion und Politik
  • unseriöse Abos (wie z.B. Klingeltöne etc.)

Bei dieser Art von Werbung sollte man abwägen, ob das schnelle Geld wichtiger scheint, oder die Qualität der Seite langfristitg wichtiger ist.

Welche Optionen gibt es zum Geld verdienen mit dem Blog oder der Webseite?

Die Lesergröße spielt eine sehr wichtige Rolle, um mit der Webseite Geld verdienen zu können. Über 1000 Leser sind das mindeste um damit je nach Affiliates und Bannerwerbung wenigstens rund 100 Euro zu schnappen. Allerdings ist das auch kein großer Verdienst, interessant wird es erst ab täglich 10.000 Besuchern, die man sich mit viel Aufwand und Engagement hart erarbeiten muss.

Bannerwerbung ist zwar lukrativ, sollte allerdings nicht unbedingt die Haupteinnahmequelle für die Webseite sein. Affiliate Links beispielsweise sind Produktlinks, die auf einen Partnershop führen. Wird dort über den zur Verfügung gestellten Link ein Produkt bestellt, dann erhält der Webseitenbetreiber eine attraktive Provision die je nach Branche zwischen 1-10 % beträgt.

Eine langfristige Werbung für Webseiten ist u.a. auch der Verkauf von E-Books. E-Books verkaufen sich in der Regel ganz gut. Wer ohnehin öfters Tutorials für Nutzer erstellt die diese dann kostenlos benützen dürfen, sollte sich überlegen ob er diese Kenntnisse nicht als E-Book von einem Experten zusammenstellt und diese auf Jahre hinaus verkaufen kann. Weitere Einnahmequellen sind Online-Seminare oder Workshops.

Fazit

Es gibt für eine Webseite also auch noch andere Einnahmequellen als nur Casino- und Spielewerbung, so dass man als Blogbetreiber nicht unbedingt auf diese Art von lukrativer Werbung angewiesen ist, die eigentlich überhaupt nicht zu der eigenen Webpräsenz passen.

Kommentieren Sie den Artikel