Die besten Freelancer Online-Plattformen für die IT-Branche

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© Julia_Tim, depositphotos.com

Es gibt mittlerweile zahlreiche Freelancer-Plattformen für alle Arten von Projekten. Einige dieser Projektbörsen bieten ihren Service kostenlos an, während andere hingegen kostenpflichtig sind. Virtuelle Assistenz ist ideal für zeitfressende Aufgaben, wie beispielsweise Recherchen, Datenbearbeitung, sowie auch für die Web-Programmierung und Marketing.

Die Freelancer-Plattformen bringen Auftraggeber und Dienstleister zusammen. Die Preismodelle werden in der Regel individuell auf den Projektbörsen vereinbart, oder nach geleisteten Stunden je nach Projekt abgerechnet.

Die beliebtesten Freelancer-Plattformen

Freelance-Market

Der Marktplatz für Freiberufler aller Art – von Architekt bis Zeichner. Hier gibt es 45 Freelancer-Kategorien. Kostenlose Nutzung für Nachfrager, Vorstellungsgebühren für Freelancer. Konkurrenzfähige Stundensätze durch transparenten Profilvergleich.

Freelance.de

Auf dieser Plattform für Freelancer findet man interessante Angebote aus dem deutschsprachigen Raum. Zur Auswahl gibt es nicht nur den kostenlosen Basic-Account, sondern auch die Option auf Premium und Expert, die allerdings kostenpflichtig sind.

Gulp

Gulp ist der Treffpunkt für IT-Spezialisten. Die Freelancerbörse hat über 70.000 registrierte User und etwas mehr als zweitausend Unternehmen, die Engineering und IT-Experten suchen.

Projektwerk

Die beliebte Projektbörse bietet für Freelancer und Unternehmer die Möglichkeit Stellengesuche aufzugeben und Dienstleistungen anzubieten. Die Mitgliedschaft ist als Basic kostenlos.

Twago

Diese deutschsprachige Jobbörse hat um die 270.000 Nutzer und tausende von ausgeschriebenen Projekten. Die Plattform kassiert Provision auf abgewickelte Jobs und finanziert sich übrigens auch durch Credits die den Freelancern zur Profilerweiterung zur Verfügung stehen.

Upwork

Ehemals oDesk zählt Upwork zu den größten Online-Plattformen für Freelancer. Das englischsprachige Portal überzeugt durch jährlich 3 Millionen ausgeschriebene Projekte und 9 Millionen Nutzer. Auch findet man hier nützliche Infos zu jedem registrierten Profil.

SimplyHired

Die englischsprachige Jobbörse ist besonders bei Digitalen Nomaden sehr gefragt. Freelancer finden hier ein breites Angebot für so gut wie alle Branchen im Home Office. Überzeugend ist der interessante Blog mit nützlichen Tipps für Anfänger.

99Designs

Wer so richtig kreativ ist, sollte sich bei 99Designs registrieren. Diese spezielle Jobbörse bietet laufend kreative Jobs an wie z.B. das Erstellen von Firmenlogos oder Werbeflyer.

Projekt-Pool

Anspruchsvolle IT-Projekte werden auf dieser Online-Plattform für Freelancer angeboten, die Angebote stammen übrigens nicht nur aus Deutschland, sondern sind weltweit. Registrierte User können nach Kategorien suchen oder nach Länderauswahl.

4Scotty

Dieses Jobportal aus Berlin ist noch verhälnismäßig neu, der Fokus liegt bei Software-Entwickler, Sales-Spezialisten und Tech-Consultants. Nicht nur Freelancer werden auf dieser Jobbörse fündig.

Auf was sollte man bei einer Freelancer-Plattform achten?

Es spielt letztendlich keine sehr große Rolle, bei welcher Plattform man sich anmeldet. Wichtig ist erst einmal, dass die Registrierung kostenlos ist und dass man sich um ein attraktives Profil kümmert. Das Profil ist die Visitenkarte vom Freelancer, also das Aushängeschild. Es ist damit also mehr als klar, dass man einen guten und interessanten Text braucht, um die Aufmerksamkeit vom zukünftigen Kunden zu erwecken. Hat man dazu noch die Möglichkeit ein sympathisches Foto hochzuladen, dann stehen die Qualifikationen in der Regel erst an zweiter Stelle. Der Text für die Präsentation sollte natürlich und ansprechend sein, also auf keinen Fall übertrieben wirken.

Bei den meisten Freelancer-Plattformen ist der Basic-Account kostenlos. Gebühren fallen in der Regel erst an, wenn man einen Auftrag erledigt hat. Viele Jobbörsen sind allerdings begrenzt, d.h., dass man sich nur auf eine bestimmte Anzahl von Stellengesuchen oder Projektausschreibungen bewerben darf. Vor allem als Anfänger ist es deshalb besser, wenn man sich gegebenenfalls in mehreren Freelancer-Portalen anmeldet und sich Stammkunden sucht. Man kann dann hinterher, wenn der Job als Freelancer bereits finanziell erträglich ist, immer noch seinen Basic-Account erweitern und eine monatliche Gebühr für Premium-Mitgliedschaften bezahlen. Der finanzielle Aufwand sollte sich in der Regel aber erst einmal lohnen.

Kleine Unternehmen die nur selten Aufträge an Freelancer zu vergeben haben, können sich als Mitglied bei XING umsehen, die u.a. einen kostenlosen Projektmarkt für Freiberufler im Angebot haben. Xing als Profinetzwerk hat sich in seinen 10 Lebensjahren eine gute Position hauptsächlich in der IT-Branche geschaffen. Der Fokus liegt dabei auf der Kontaktsuche für neue Projekte. Von Xing profitieren übrigens nicht nur Freelancer und Kleinunternehmen, sondern auch Recruiter, die mit den angebotenen Tools ihren passenden Kandidaten schnell und einfach aus dem deutschsprachigen Raum aussuchen können.

Ansonsten lohnt es sich aber auch, wenn man sich auf einer größeren Projektbörse als Dienstleister oder Unternehmen registriert. Die Auswahl von Freelancern ist vor allem auf internationalen Plattformen einfach viel größer und man findet als Unternehmer sicherlich auch sehr gute Fachkräfte und Experten, die spezielle Aufgaben für verhältnismäßig wenig Geld in Rekordzeit erledigen. In Deutschland oder im deutschsprachigen Raum gibt es sicherlich nicht viele Leute, die für wenige Dollars oder Euro unzählige Stunden arbeiten möchte. Da im Ausland diese Währungen im Verhältnis zu der Landeswährung aber viel mehr wert sind, findet man in internationalen Jobbörsen auf jeden Fall preiswerte und auch qualifizierte Arbeitskräfte.

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