Datenbrillen – wird das die neue Revolution?

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© Syda_Productions, depositphotos.com

Datenbrillen werden mittlerweile auch in den unterschiedlichsten Industriebereichen immer beliebter. Obwohl die normalen Durchschnittsverbraucher damit überhaupt nichts anfangen können, sind sich Zukunftsforscher und Experten einig, dass die Datenbrillen schon in wenigen Jahren für eine absolute Revolution in Bezug auf das zukünftige Kaufverhalten sorgen.

Für fanatische Gamer sind die virtuellen Datenbrillen schon lange keine Unbekannten mehr, nicht umsonst zählen die VR Games (Virtual Reality) mit Abstand zu den Favoriten. Jetzt allerdings kann auch die Industriebranche von den zahlreichen Verbesserungen der High-TEC Brillen profitieren. Die reale Welt lässt sich damit zukünftig nur sehr schwer von der virtuellen Realität unterscheiden.

Was ist mit diesen Brillen alles machbar?

An der Entwicklung der Datenbrillen wird ununterbrochen gearbeitet. Die meisten Brillen sind für das Filmen oder Fotografieren geeignet und werden per Knopfdruck, Stimme oder durch Gesten gehandhabt. Die Aufnahmen lassen sich durch integriertes WLAN sofort ins Internet stellen. Selbstverständlich kann man mit Datenbrillen auch telefonieren oder SMS und E-Mails senden.
Nicht in jedem Fall handelt es sich hierbei um technische und unnötig teure Spielereien für reine und betuchte TEC-Fans. Es gibt selbstverständlich auch schon zahlreiche Projekte, bei denen sie eine sehr wichtige Alltagshilfe sind. Das ist beispielsweise bei den Sehbehinderten der Fall oder auch bei komplizierten medizinischen Eingriffen und der Forschung.

Smarte Datenbrillen für die Sehbehinderung

Bis jetzt eignen sich solche Brillen leider noch nicht für wirklich jeden sehbehinderten Menschen. Allerdings sollen sie in erster Linie den Patienten zur Verfügung stehen, die kaum zwischen Helligkeit und Dunkelheit unterscheiden können. Die Smart Brillen sind in der Regel mit Infrarot- und 3-D Kameras ausgestattet, sowie mit einem Display. Dadurch wird die Umgebung erfasst und Abstände vermessen. Sie liefern kontrastreiche schwarz-weiß Bilder. Der Aufnahmekontrast wird durch zusätzliche Techniken noch verstärkt. Die Aufnahmen werden dann auf dem durchsichtigen Display reproduziert, so dass sich fast blinde Patienten besser in ihrem Umfeld orientieren können.

Revolutionäres Shoppingereignis

Datenbrillen versprechen auch in Bezug auf Shopping einzigartige Ergebnisse. Vorgesehen ist, dass in wenigen Jahren die gewünschten Zusatzinformationen auf Anhieb verfügbar sind. Zu den möglichen Auswahlkritiken zählen dann beispielsweise regionale Produkte oder besonders preiswerte Erzeugnisse. Die persönlichen Einkaufskriterien können also schon vorher festgelegt werden, so dass man dann beim Einkaufen im Supermarkt keine unnötige Zeit mehr verlieren braucht. Diese smarten Brillen sollen unter anderen vorwiegend vor Fehlkäufen schützen. Allergiker oder beispielsweise auch Diabetiker können sich über eine solche Erleichterung riesig freuen. In den Supermärkten werden durch die Brille die untauglichen Produkte ausgeblendet, da sie auf Unerträglichkeiten oder auf nicht gewünschte Fähigkeiten analysiert werden können.
Schon jetzt wird das Kaufverhalten übrigens deutlich durch vermehrte Aufklärung beeinflusst. Im Vergleich zu früheren Jahren legen die Verbraucher einen größeren Wert auf die industrielle Verarbeitung der jeweiligen Produkte, sowie auch auf die Tierhaltung in der Fleischindustrie. Die digitale Unterstützung mit Informationen trägt also jetzt schon mehr als entscheidend dazu bei, ob bestimmte Produkte auf dem Markt erfolgreich sind oder nicht. Allerdings ist noch abzuwarten, ob die Verbraucher auch bereit sind, die Kosten für die Datenbrillen zum Einkaufen zu übernehmen.

Wie sieht es mit möglichen Unverträglichkeiten aus?

Auch Datenbrillen können durchaus eine Unverträglichkeit verursachen. Haben schon normale Brillenträger einige Tage lang Schwierigkeiten sich an das neue Lesegerät zu gewöhnen, so ist das auch bei den Smart Brillen der Fall. Dieses Phänomen wird bei den Datenbrillen allerdings nicht Unverträglichkeit, sondern Simulator Übelkeit genannt. Bei einer Kopfdrehung benötigt die Brille einige Millisekunden, die projizierten Bilder vor den Augen optimal anzupassen. Obwohl es sich dabei nur um winzige Zeitverschiebungen handelt, kann diese über einen längeren Zeitraum hinweg zu Übelkeit und auch zu leichten Kopfschmerzen führen.

Was sagt der Datenschutz zu diesen Brillen?

Datenbrillen sind in den unterschiedlichsten Industriezweigen auf dem Vormarsch, da sie eine komplett neue Arbeitswelt schaffen. Allerdings gibt es in Bezug auf den Datenschutz noch große Bedenken. Mit der Brille ist man in der Lage nicht nur die gesamte Umgebung auf einen Blick zu umfassen, sondern man kann damit auch wichtige Firmendaten ausspionieren. Eine Einsicht auf alle Aufzeichnungen und Tätigkeiten von allen Nutzern wird auf konzerneigene Server transferiert. Klar, dass sich deshalb die Datenschützer in dieser Beziehung noch große Sorgen machen. Durch eine Betriebsvereinbarung kann allerdings rechtlich genauestens festgelegt werden, welche Bilder von der Datenbrille gespeichert werden können und welche nicht, da auch der Umgang mit sozialen Medien und Internet dadurch festgelegt werden sollte.

Fazit

Fest steht auf jeden Fall, dass die Datenbrillen in den nächsten Jahren die Zukunft mit Sicherheit noch gewaltig revolutionieren wird. Schon jetzt lassen sich die virtuellen Bilder kaum von der echten Wirklichkeit unterscheiden. Die Smart Brillen werden einen völlig neuen Realismus ermöglichen, der bis jetzt eigentlich nur aus den Science Fiction Filmen und eher unrealistischen Zukunftsvisionen bekannt ist. Schon jetzt arbeiten die Experten daran, den eigenen Körper in die gewünschten Simulationen mehr als perfekt einzubinden. Dadurch kann man sich nicht nur als leidenschaftlicher Gamer auf unglaubliche und wirklich revolutionäre Erlebnisse gefasst machen, sondern auch als „normaler“ Durchschnittsmensch, zumindest solange sich die Kosten für die Datenbrillen noch in Grenzen halten.

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