5 Business-Trends für Start-ups

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erfolgreiches business meeting
@ Rawpixel, depositphotos.com

Sei es die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die Bereitstellung eines benutzerfreundlichen Kundenportals oder eine neue Produktsparte – Start-ups erfreuen sich an digitalen Neuerungen, die im Geschäftsalltag eine Erleichterung verschaffen und neue Möglichkeiten eröffnen.

In den vergangenen Jahren entwickelten sich neue Trends mit vielversprechendem Potenzial. Im Folgenden werden fünf Neuerungen vorgestellt, die Start-ups zum Erfolg verhelfen.

Cloud Computing

Seit einigen Jahren gewinnt das Geschäftskonzept ‚Cloud Computing‘ immer mehr an Beliebtheit. Die bekannteste Dienstleistung ist die Bereitstellung von Rechenleistung. Der Anbieter verfügt über eigene Serverfarmen, auf denen er Anwendungen seiner Kunden ausführen kann. Der Kunde muss die Rechenleistung selbst nicht mehr tragen und hat die Freiheit, sich auf sein Geschäft zu konzentrieren. Neben der Rechenpower können auch Speicherplatz und weitere Anwendungen bereitgestellt werden. Insgesamt profitieren Anbieter und Kunden von einer Effizienzsteigerung. Beispielsweise könnte ein Start-up über einen kurzen Zeitraum eine große Menge an Speicherkapazität anfordern. Während die Speichermenge die eigene Infrastruktur auslasten würde, kann das Start-up auf einen Dienstleister im Bereich Cloud Computing zurückgreifen. Einen neuen Trend erlebt Cloud Computing auch in der Anwendungssparte. Programme müssen dann nicht mehr auf dem jeweiligen Rechner lokal gespeichert werden, sondern können direkt über den Browser abgerufen werden.

Webdesign

Viele Neugründer sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, eine anschauliche und benutzerfreundliche Website zu entwickeln. Dabei hat die eigene Homepage einen hohen Stellenwert, so die Webdesign Agentur Websitebutler. Sie gleicht einer Visitenkarte, die einen ersten guten Eindruck vermitteln soll. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, E-Commerce und im Hosting wird sie von vielen Unternehmen aber als eine Einstiegsbarriere empfunden. Daraus ergab sich ein neues Geschäftsmodell. Dienstleister bieten ein Rundum-Sorglos-Paket, mit dem sie die Entwicklung der Internetpräsenz übernehmen. Dies beginnt mit der Programmierung eines individuellen Website-Designs und reicht über die Pflege bis zur Wartung. Selbst einige große Unternehmen lassen ihre Plattformen von erfahrenen Programmierern und Designern verwalten. Eine Alternative ist das Baukasten-System. Das Geschäftsmodell besteht aus einer Anwendung, mit der Gründer eine Webseite nach eigenen Vorlieben zusammenstellen können. Einerseits sind zur Bedienung des Baukastens keine Programmierkenntnisse erforderlich, andererseits fallen die Entwicklungskosten niedriger aus.

Augmented Reality

In der Technikwelt ist Augmented Reality in aller Munde. Im Deutschen wird ‚augment‘ zu ‚Erweiterung‘ oder ‚Vergrößerung‘ übersetzt. Augmented Reality ist damit die Erweiterte Realität. Konkret bezeichnet der Ausdruck eine computergestützte Erweiterung der Wahrnehmung. Ein bekanntes Beispiel ist die Einparkhilfe im Fahrzeug. Mit Vorder- und Rückkameras können Abstände zu anderen Fahrzeugen und Objekten vermessen werden. Über einen Bildschirm oder ein akustisches Signal wird der Fahrer informiert. Neben der Fahrassistenz ist Augmented Reality in alle Anwendungsfelder des Alltags vorgedrungen. Applikationen auf dem Smartphone können uns zur Umgebung oder zu unserer Gesundheit auf dem Laufenden halten. Im Alltag und Beruf begleiten sie uns in der Navigation, Kommunikation und in der Unterhaltung. Start-ups haben damit unerschöpfliche Möglichkeiten, eine innovative Geschäftsidee zu entwickeln. Neuerungen entstehen insbesondere in der Unterhaltung. Als bekanntes Beispiel gilt die Applikation ‚Pokemon Go‘. Sie nutzt die Smartphone-Kamera, um Spielelemente in die eigene Umgebung einzubetten. Weitere Entwicklungen nutzen VR-Brillen, mit denen ein Nutzer in eine fremde Welt eintauchen kann.

Video Streaming

Seit einigen Jahren erlebt Video Streaming einen Aufwärtstrend. Youtube gilt nach wie vor als Vorreiter. Mit Millionen von Youtubern stellt das Portal eine Alternative zum klassischen Fernsehen dar. Mittlerweile steigen auch soziale Netzwerke und Plattformen in die Welt des Streamings ein. So veröffentlichte Facebook erst kürzlich die Funktion ‚Facebook Watch‘. Dank ihr werden einem Nutzer beliebte Videos empfohlen, die von Freunden und Abonnenten geteilt wurden. Start-ups haben das Potenzial der Sparte längst erkannt. Mit einer steigenden Nachfrage nach Produktanleitungen und Webinaren bieten sie ein Angebot an Video-Inhalten, die von Verbrauchern angefragt werden. Mit einem hochwertigen Video-Material können mit Werbeeinblendungen hohe Einnahmen erzielt werden.

Chatbots

Nach einer Neugründung ist es wichtig, sich gegen die wachsende Konkurrenz zu behaupten. Dabei erlangt der Kundenservice einen hohen Stellenwert. Viele Start-ups verfügen aber nicht über das notwendige Kapital, um ein Call-Center aufzubauen und den Kunden persönlich zu betreuen. Hier können Chatbots eine Abhilfe leisten. Oft handelt es sich um eine Anwendung, die dem Nutzer ein Chat-Fenster bereitstellt. Sobald ein Kunde einen Dialog beginnt, werden Anfragen und Antworten computergestützt analysiert. Im Anschluss erhält der Kunde eine passende Antwort. Dies bewährt sich insbesondere bei Standardfragen, zu denen eine vorgefertigte Antwort gestellt werden kann. Mittlerweile werden Chatbots nicht nur von Start-ups eingesetzt. Viele Großkonzerne nutzen Chatbots als eine Ergänzung zum klassischen Kundenservice. Die Software fungiert als eine intelligente FAQ-Seite, die wiederkehrende Fragen schnell beantworten kann. So spart sie dem Nutzer Zeit bei der Suche nach einer Lösung. Komplizierte Anliegen kann der Bot aber nicht lösen. Diese müssen von einem Experten übernommen werden.

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