Woran erkennt man einen guten Forex Broker?

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© oneinchpunch, depositphotos.com

Forex bezieht sich auf den internationalen Devisenhandel, der schon seit 2000 an außerbörslichen Handelsplätzen gehandelt wird. Für den Handel wird eine entsprechende Handelsplattform sowie ein Handelskonto benötigt, beides wird von einem Forex Broker zur Verfügung gestellt.

Auf vielen Online-Plattformen werden allerdings nicht nur Devisen gehandelt, sondern auch andere Handelsprodukte. Der Devisenmarkt war früher nur für Händler und institutionelle Investoren zugänglich, mittlerweile können auch private Anleger auf dem Forex Markt tätig sein. Ein guter Forex Broker ist hierzu unerlässlich.

Wie findet man einen guten Broker für den Devisenhandel?

Im Prinzip hat jeder Anleger unterschiedliche Anforderungen und Voraussetzungen, weshalb es sich auch lohnt die verschiedenen Handelsplattformen zu vergleichen. Die angebotenen Leistungen unterscheiden sich vorwiegend nach den handelbaren Währungspaaren, nach der Charttechnik und den vorhandenen Tradingtools, dem benötigten Startkapital, den Spreads, Margin und Depotgebühren. Aber nicht nur daran lässt sich ein guter Broker erkennen, sondern auch an nützlichen Extras wie z.B. der Airbag-Funktion und garantierten Stop-Loss-Orders. Letzteres hat den Vorteil, den Forex Trader vor starken Kursbewegungen und Marktlücken zu schützen, um große Verluste zu vermeiden. Garantierte Stop-Loss-Order sind allerdings bei manchen Forex Brokern kostenpflichtig.
Ein weiterer wichtiger Faktor, um einen guten Broker für den Devisenhandel zu finden, ist ein Demokonto. Mit einem Demokonto können vor allem Anfänger erst einmal alle vorhandenen Funktionen der Online-Tradingplattform kostenlos testen. Der Forex Broker sollte allerdings unbedingt zum eigenen Trading Profil passen.

Was bringt ein Demokonto?

Mit einem Demokonto lässt sich in der Regel schnell und vor allem auch kostensparend feststellen, ob es sich bei der ausgesuchten Handelsplattform um einen guten Forex Broker handelt oder nicht. Auch lässt sich dabei schnell feststellen, ob man selbst für den Devisenhandel geeignet ist. Diese kostenlosen Konten zum üben sind zeitlich begrenzt, die Laufzeit liegt zwischen zwei bis vier Wochen. Fiktives Startkapital wird hier zur Verfügung gestellt und unter echten Bedingungen lassen sich die jeweiligen Trades hervorragend simulieren.

Mit einem kostenlosen Demokonto für den Forex Handel lernen also auch Anfänger, wie sie die richtigen Währungspaare erfolgreich auswählen können und werden mit dem Interpretieren der unterschiedlichen Chartmodelle und Forex Signalen besser vertraut. Nicht alle Broker bieten bei dem Demokonto uneingeschränkt alle Funktionen wie bei dem richtigen Handelskonto in der Vollversion an.

Was ist der Unterschied zwischen Market Maker und ECN?

ECN- oder Electronic Communications Network Broker leiten in der Regel die Positionen am Devisenmarkt nur weiter, die getätigten Aufträge werden in diesem Fall unmittelbar ausgeführt. Somit kommt es zwischen dem Broker und dem Händler zu keinen Interessenkonflikten. Es gibt keine Requotes und die Auftragsausführung erfolgt im Vergleich zu Brokern, die als Market Maker agieren, viel schneller. Ein weiterer Vorteil von ECN-Broker sind die meist uneingeschränkte Nutzung von Scalping und Arbitrage. Diese beliebten Strategien beim Trading sind bei den meisten Market Makern nicht erlaubt. Der weltweit führende ECN-Broker für den Forex und CFD Handel ist IG Markets. So ist es auch nicht verwunderlich, dass IG Markets überall gut bewertet wird. Dabei stehen dem Kunden über 10.000 Märkte zur Verfügung. Auch bietet IG Markets Demokonten an, mit denen alle Funktionen zunächst ausgetestet werden können.

Bei der Arbeitsweise des Market Makers wird Angebot und Nachfrage von den Brokern geregelt. Auf den MM-Plattformen werden die unterschiedlichen Kundenaufträge zum Kauf und Verkauf angenommen und dann dementsprechend ausgeführt, also gegeneinander. Sie sorgen für gute Marktliquidität, was mit zu der wichtigsten Voraussetzung zu einem fairen Börsenhandel gehört. Auch zählt das Prinzip des Market Makers mit zu den besten Verfahren was die Kursermittlung angeht. Market Maker handeln im Kundenauftrag, sie werden deswegen auch Designed Sponsors genannt.

Was ist noch wichtig?

Es gibt also mehrere Faktoren die bei der Auswahl eines guten Forex Brokers beachtet werden müssen. Ein weiterer Hinweis ist, auf einen guten deutschsprachigen Support zu achten. Es nützt nicht viel, wenn man sich die beste Online-Plattform für den Devisenhandel heraussucht und dann bei Fragen oder Problemen mit einem fremdsprachigen Support nicht weiterkommt. Der Kundenservice sollte nicht nur per E-Mail erreichbar sein, sondern wenn möglich auch telefonisch oder per Chat. Trading Techniken und Tipps der Broker sind ebenfalls hilfreich, um die Kenntnisse über Forex noch weiter zu intensivieren.

Traden in Echtzeit ist ein weiterer Schritt um mit Forex Geld zu verdienen. Preisalarme und Signale können direkt an das Endgerät gesendet werden, so dass man bei den aktuellen und den Live Charts sofort auf optimale Handelschancen ohne unnötigen Zeitverlust reagieren kann.

Ein Bonus für Neukunden ist nicht unbedingt ein Zeichen, dass es sich hierbei auch um einen wirklich guten Forex Broker handelt. Es ist deshalb wichtig, sich auf die anfallenden Gebühren zu konzentrieren. Dazu zählen die Preise für die Kommissionen und Spreads, also die Differenz was den Kaufkurs und den Verkaufskurs angeht. Ansonsten sollte man beim Forex-Trading auch auf versteckte Gebühren achten, wie das beispielsweise bei monatlichen Gebühren oder Mindestbeiträgen der Fall sein kann, bei Telefonanrufen, sowie auch bei den Margin-Kosten.

Wer nicht alle anfallenden Kosten im Auge behält, kann dadurch auch nicht profit tragende Gewinne erzielen. Es ist daher notwendig, sich auch die optionalen Kosten genauer anzusehen, wie das beispielsweise bei Daten-Feeds, Rollover-Kosten und bei Leverage der Fall sein kann.

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