Wird Cardano den Markt der Kryptowährungen erobern?

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cardano ada
@ Violka08, depositphotos.com

Während Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum mittlerweile schon jedem bekannt sein sollten, handelt es sich bei Cardano und den dazugehörigen Ada-Coins um ein langfristiges Projekt mit ausgezeichneten Chancen, den umstrittenen Markt der Kryptowährungen zu erobern.

In nur vier Monaten konnte sich der neue Cardano-Coin nicht nur unter den vordersten Rängen an den Krypto-Börsen platzieren, sondern sogar Monero und Litecoin übertrumpfen. Gehandelt wird diese digitale Währung seit dem 1. Oktober 2017.

Cardano wurde ursprünglich Ende 2014 in Asien entwickelt, allerdings stehen hinter diesem Projekt insgesamt drei Organisationen. Das Input Output HK Technologieunternehmen, welches übrigens bereits bei der Abspaltung Ethereum Classic dabei war, die Non-Profit Cardano Foundation mit dem Firmensitz in der Schweiz und das japanische Unternehmen Emurgo, die in Japan die ersten Ada-Geldautomaten aufstellen werden.

Warum steht die Krypto-Community hinter Cardano?

Cardano kann mit dem Next Level der Kryptowährungen verglichen werden, da es sich angeblich um die kompletteste Kryptowährung handeln soll. Durch die blockchainbasierte Plattform werden Transaktionen einfacher und vor allem auch viel schneller stattfinden, als mit Ethereum oder mit Bitcoin und die Nutzung ist auch für Regierungen oder Organisationen vorgesehen. Im Prinzip soll Cardano auch für die 500 größten amerikanischen Industrieunternehmen verfügbar sein. Vorgesehen ist aber auch, dass Cardano in Zukunft verschiedene Blockchains und Kryptowährungen miteinander kombinieren möchte und sich in Hinsicht auf die klassischen Bankensysteme als Schnittstelle sieht.

Im Vergleich zu den anderen Kryptowährungen legt Cardano allerdings einen großen Wert auf das Einhalten regulatorischer Vorgaben, die auch mit der Privatsphäre der Nutzer in Einklang gebracht werden können. Dadurch kann nicht nur Missbrauch verhindert werden, sondern dieser Faktor ist dann letztendlich auch für die Marktakzeptierung von großer Bedeutung. In Hinsicht auf die Blockchain Technologie handelt es sich bei Cardano um die dritte Generation. Laut den Köpfen hinter diesem Projekt werden die besten Eigenschaften aus allen anderen Kryptowährungen und Blockchain Techniken für die Cardano-Plattform aufgegriffen. Daraus wird deutlich ersichtlich, warum es sich dabei um eine bis jetzt noch einzigartige Technologie handeln wird. Schon jetzt ist Cardano vom technischen Aspekt bereits viel weiter, als es beispielsweise Ethereum in den nächsten Jahren sein wird.

Die Wissenschaft der Kryptowährung

Im Cardano-Netzwerk gibt es keine Miner, sondern Ouroboros und Slot Leaders. Ouroboros ist der Proof of Stake Algorithmus. Proof of Stake bedeutet so vie wie Anteilsnachweis. Dabei handelt es sich um ein zeit- und energiesparendes Verfahren, was beim Proof of Work nicht der Fall ist. Bei Ethereum und Bitcoin kommt das auf Mining basierte Proof of Work zum Einsatz. Erwähnenswert ist auch noch, dass eine einzige Transaktion mit Bitcoin bis zu 30 Euro kosten kann, von der Umweltbelastung einmal komplett abgesehen. Beim Proof of Stake Verfahren wird allerdings keine Energie verschwendet, da auf die üblichen Mining-Prozesse mit Absicht verzichtet wird. Proof of Stake soll analytische Lösungen bieten und auch gegen die Angriffe wie die 51% Attacken schützen. Bei dieser Methode bestimmt die Coinmenge, die alle Teilnehmer im Netzwerk haben, wer letztendlich neu generierte Coins erhält. Transaktionen auf der Cardano Plattform werden viel schneller abgewickelt, was auf das Proof of Stake Verfahren zurückzuführen ist, sowie auch auf die freie Gestaltung.

Hinter Cardano steht ein Team aus Spitzenkräften in Programmierung, Sicherheit, Philosophie, sowie natürlich auch vom Design. Im Vergleich zu anderen Kryptowährungen ist Cardano sehr professionell aufgebaut, da mehrere White Papers und auch eine Roadmap veröffentlicht wurden. Diese wichtigen Dokumente erklären genauestens, wie das Projekt aufgebaut und wie die Funktionsweise ist. Da es sich bei Cardano um Open Source handelt, lassen sich dadurch auch versteckte Potenziale entdecken und Änderungen realisieren, da die Blockchain schon von Anfang an auf zukünftige Änderungen vorbereitet wurde.

Die Transaktionsgebühren von Cardano werden zentral zusammengeführt, wodurch die Plattform dann auch ihren Bekanntheitsgrad steigern kann. Interessenten können als Beispiel in der Zukunft neue Projekte vorstellen und die Token Besitzer entscheiden, ob diese gefördert werden sollen oder nicht. Es können übrigens auch Verbesserungsvorschläge für die Cardano Technologie eingerecht werden, wo die Netzwerk-Community dann über eine Implementierung abstimmt.

Fazit

Cardano ist also wirklich weit mehr als nur eine weitere Kryptowährung auf dem Erfolgskurs. Die Idee hinter diesem Projekt ist im Prinzip hervorragend, da es auf die besten Eigenschaften der Konkurrenz basiert und in Zukunft sicherlich noch viel mehr von sich hören lässt. Noch in diesem Jahr ist das Computation Layer vorgesehen, bei dem dezentrale Apps über die Plattform veröffentlicht werden können, sowie auch die Möglichkeit der smarten Verträge. Laut dem Cardano Team soll die Plattform angeblich bis 2020 komplett funktionsfähig sein.

Ob sich das Projekt bis dahin beweisen kann, steht noch in den Sternen. Fest steht auf jeden Fall schon jetzt, dass hinter Cardano und den Ada-Coins ein sehr großes Potenzial steckt und sicherlich noch viel mehr anbieten wird, als „nur“ eine weitere Kryptowährung. Schon jetzt ist diese Plattform in Hinsicht auf Sicherheit, Skalierbarkeit und Schnelligkeit anderen Kryptosystemen weit überlegen. Ein weiterer Pluspunkt ist aber auch, dass Cardano auch Regierungen und Unternehmen eine sichere Grundlage für ihre Transaktionen anbieten will, die selbstverständlich dezentral sind.

Editor’s Note: Investments in Krypto-Coins oder Token sind hoch spekulativ und der Markt ist weitestgehend nicht reguliert. Jeder, der Aktivitäten in Erwägung zieht, sollte in Betracht ziehen, dass sein komplettes Investment verloren gehen könnte.

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