Webdesign-Trends in 2018

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© Rawpixel, depositphotos.com

Nicht nur Designer, sondern auch Unternehmen mit einem Internetauftritt sollten sich regelmäßig informieren und sich an den neuesten Webdesigns orientieren. Das vergangene Jahr war vorwiegend durch Animationen, Responsive-Design und natürlich auch durch Interaktionen geprägt.

Auch konnten sich 2017 nicht alle neuen UI (User-Interface-Elemente) durchsetzen. Aktuell ist damit zu rechnen, dass viele davon noch weiter entwickelt werden, um zu den besten Webdesign Trends zu zählen.

Die jeweiligen Trends setzen sich im Prinzip aus dem eigentlichen Design zusammen, sowie auch aus den technischen Möglichkeiten und dem Workflow. Letzteres wird deutlich am Beispiel von dem sehr massiven Einsatz in Bezug auf die Frameworks und Themes, was zu ziemlich einheitlichen Webauftritten führte.  In den letzten zwei Jahren allerdings wurden die eher klassischen Webdesigner durch die Frontend-Developer verdrängt.

Was sind die besten und aktuellsten Webdesign Trends?

Responsive Webdesign

Der Fokus liegt bei den Webdesign Trends vorwiegend auf einer verbesserten Usabiltiy. Die Inhalte werden ansprechender und vor allem auch mobil präsentiert werden. Bei der Programmierung mobiler Seiten muss übrigens auf komplett andere Anforderungen geachtet werden. Bei Handys ist das übertragbare Datenvolumen geringer, sowie auch die Hardware viel schwächer. Vorrang haben also schnell geladene Seiten mit einer einfachen Navigation und einer optimalen User-Interface.

Animationen

So gut wie alle Illustrationen lassen sich durch die entsprechende Software auch ohne großen Aufwand animieren. Der Webdesign Trend 2018 liegt daher bei Infografiken, viel mehr Interaktionen bei den Icons und auch bei animierten Hintergründen. Die Mikroanimationen werden ebenfalls immer öfters bei den Buttons und bei den Formularfeldern zu sehen sein. Animierte GIF-Bilder zählen ebenfalls zu dieser Kategorie. Mittlerweile sind diese animierten GIFs nicht nur in sozialen Medien beliebt, sondern auch auf den Internetauftritten, da sie vor allem Aufmerksamkeit erregen und auch Gefühle ausdrücken können.

Interaktives Storytelling

Nicht nur Infografiken auf der Webseite sind ideal um Interesse zu wecken, sondern mit Sicherheit auch interaktives Storytelling. Lesen macht dadurch noch viel mehr Spaß und auch Entscheidungen lassen sich dadurch viel besser nachvollziehen. Allerdings ist dieser Faktor auch mit einem etwas größeren Aufwand verbunden. Mittlerweile findet man einige interessante Angebote in Bezug auf die notwendigen Tools, um interaktives Storytelling auch kostenlos oder zumindest kostengünstig zu verwenden. Es ist übrigens auch über das Aesop-Story-Engine Plugin bei WordPress vorhanden.

Infinite und Parallax Scrolling

Obwohl beide Faktoren nicht unbedingt zu den aktuellsten Webdesign Trends zählen, gehören sie mit Sicherheit auch in Zukunft noch weiterhin zu den Favoriten. Besucher auf den Webseiten wollen nicht mehr klicken, sondern einfach nur scrollen. Es handelt sich dabei um eine unkomplizierte Methode um Inhalte besser darzustellen. Blogs und Soziale Netzwerke sind hierzu das beste Beispiel. Was das Parallax Scrolling angeht, so geht es dabei um einen faszinierenden Designansatz, der früher eher bei Computerspielen zum Einsatz kam. Es werden dabei unterschiedliche Ebenen erzeugt und diese dann sozusagen asynchron verschoben. Webseiten erhalten durch den Einsatz von Parallax viel mehr Tiefe. Bilder, Inhalte und natürlich auch die Hintergründe lassen sich beim scrollen in der Regel mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen.

Zentrierter und gesplitterter Content

Der beste Inhalt einer Webseite kann nicht ankommen, wenn dieser nicht leicht verständlich und vor allem ansprechend platziert wird. Zu den besten Webdesign Trends 2018 zählen deshalb auch die Option mit zentrierten und aufgesplitterten Inhalten. Das vorgesehene Hauptaugenmerk wird bei einem zentrierten Inhalt auf die Bildschirmmitte platziert. Durch einige visuelle Tricks (für die es ausgezeichnete Tools gibt), kann man dadurch einen dramatischen Effekt erreichen, der die Aufmerksamkeit der Leser weckt. Was gesplitterte Inhalte angeht, so wird der Content in zwei Bereiche aufgeteilt. Auch dieser Effekt sorgt für weit mehr Abwechslung als gewohnt.

Ladezeitenoptimierung nicht vergessen

Der Nachteil von vielen aktuellen Webdesign Trends kann unter Umständen aufgrund von einer aufwendigeren Gestaltung zu verlangsamten Ladezeiten führen. Es ist daher unbedingt unerlässlich, nicht nur auf ansprechendes Design mit interaktiven und multimedialen Inhalten zu achten. Vor allem mobile Nutzer profitieren in der Regel eher von Webseiten, bei denen schwere Inhalte erst aufgemacht werden, wenn sie der Besucher auch wirklich sehen möchte. Obwohl man davon ausgeht, dass die Internetverbindungen laufend schneller sein wird, benötigen Videos und auch große Bilder mehr Datenvolumen. Es kommt daher also auch viel mehr Arbeitsspeicher zum Einsatz.

Fazit

Sicherlich gibt es auch noch andere aufregende Webdesign Trends 2018.
Die jeweilige Auswahl ist natürlich in erster Linie vom eigenen Webauftritt abhängig, denn zentrierter oder gesplitterter Content ist vielleicht nicht unbedingt für alle Webseiten geeignet. Auch benötigt mit Sicherheit nicht jede Webseite ein interaktives Storytelling. Gute und vor allem laufend aktualisierte Inhalte, sowie ansprechende Bilder können vor allem für Anfänger erst einmal eine gute Option sein.

Wichtig ist auf jeden Fall, außer dem Design, auf die Ladezeiten zu achten. Die beste Seite nützt überhaupt nichts, wenn sie zu lange zum Aufmachen braucht. Übrigens sollte man auch das sogenannte Crawl Budget im Auge behaltet. Dieses Budget zum crawlen wird bei der Indexierung von den Suchmaschinen berücksichtigt und wirkt sich deshalb auch auf das Ranking aus. Je schneller die Seite ist, desto mehr Vorteile bringt das natürlich auch zur Konkurrenz.

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