Tipps zur Gestaltung von Online-Werbung

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@ vectorfusionart, depositphotos.com

Die Online-Werbung ist für jedes Unternehmen ein absolutes Muss. Allerdings gibt es bis leider auch noch sehr viele Webseitenbetreiber, die überhaupt keine Ahnung haben, wie die Werbung im Internet aussehen sollte.

Eine Werbung, egal ob  on- oder offline muss auf jeden Fall folgende Faktoren beinhalten:

  • Firmenlogo
  • Corporate Design
  • Bildmaterial

Aber auch die Zielbotschaft der Werbung spielt eine wichtige Rolle, denn wenn sich die User nicht angesprochen fühlen, dann werden sie auch nicht darauf eingehen.

Handelt es sich um ein bereits bekanntes Unternehmen, dann ist das Corporate Design und natürlich auch das Logo unverändert zu übernehmen. Wer also dabei die Farben verändert oder gegebenenfalls noch andere Elemente hinzufügt, wird damit keinen großen Erfolg haben. User erkennen bestimmte Produkte oder Dienstleistungen an Logos und auch an Farben wieder, nicht umsonst benützt eine bekannte Fast-Food-Kette als Kennzeichen die Farben rot und gelb.

Das richtige Bildmaterial

Beim Bildmaterial muss man sofort einen klaren Zusammenhang erkennen können, denn nur dann kann die Online-Werbung auch richtig interpretiert werden. Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass man jedes Bild auf die Seite setzen soll, sondern – ganz das Gegenteil –  zwei oder höchstens drei Fotos, die weitaus mehr aussagen können, als eine ganze Serie. Bei den Bildern ist allerdings auf die Größe zu achten, also auf die Fotogröße und auch auf die entsprechende Dateigröße, die in den meisten Fällen wegen einer zu hohen Auflösung komprimiert werden muss. Bilder müssen sofort angezeigt werden, da kein Besucher Zeit und Lust hat, einige Sekunden zu warten bis die Seite geladen wurde. Zudem sind viele Besucher mittlerweile per Smartphone oder Tablet unterwegs, was die Übertragungsrate oftmals noch einmal verschlechtert. Werden Fotos aus dem Internet verwendet, dann muss man sich erst einmal über die Nutzungsrechte informieren. Bildmaterial aus dem Netz kann zu hohen Abmahngebühren führen, es ist deshalb ratsam, sich diesbezüglich nach den Urheberrechten und auch nach den Nutzungsbedingungen zu erkundigen. Empfehlenswert sind diesbezüglich die Bilderplattformen im Internet, wo es unterschiedliche Lizenzen für den kommerziellen Gebrauch zu erwerben gibt.

Wie kann man die Zielbotschaft besser zum Ausdruck bringen?

Die Werbebotschaft oder Zielbotschaft muss den User sofort ansprechen können, nicht umsonst ist gute Werbung in der Regel meistens teuer, aber auf längerer Hinsicht absolut gewinnbringend. Sie muss auf jeden Fall auffallen, da sie ansonsten überhaupt nicht wahrgenommen werden kann. Eine auffallende Werbung trägt auch zu mehr Überzeugung bei, also nicht nur zu mehr Aufmerksamkeit. Wichtig ist allerdings, dass die eigentliche Botschaft knapp und deutlich sein sollte, der gewünschte Effekt wird dann noch zusätzlich durch das entsprechende Bildmaterial verstärkt. Bilder sprechen sowieso mehr als 1000 Worte, diese Aussage basiert sich nicht nur auf ihren Bekanntheitsgrad, sondern auch auf unzählige Studien.

Nichts aussagende Texte oder Bilder wirken absolut langweilig und bleiben daher auch nicht lange im Gedächtnis, ganz im Gegenteil, im Kopf werden sie gleich wieder entwendet. Um allerdings eine klare Botschaft übermitteln zu können, ist man auf das Kennen der eigentlichen Zielgruppe angewiesen, denn erst dann kann man auch die User so richtig gut nach ihrem eigenen Geschmack ansprechen und das Angebot gezielt in der gewünschten Form übermitteln.

Social Media für die Online-Werbung ausnützen

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Gestaltung von Online-Werbung sind die verschiedenen Social Media Kanäle, zu denen Facebook, Twitter, Pinterest, Linkedln oder auch YouTube, Google+ und Xing gehören.  Diese Plattformen werden alleine in Deutschland von ca. 40 Millionen Usern benutzt. Schon daraus wird deutlich ersichtlich, dass man diese Kanäle auf keinen Fall unterschätzen darf, denn sie tragen nicht nur zu gezielten Werbemöglichkeiten bei, sondern auch zur Reputation und Meinungsbildung.

Der Bekanntheitsgrad vom eigenen Unternehmen kann also durch die Online-Werbung und speziell durch Social Media noch bestens unterstützt werden. Im Idealfall sollte zumindest ein kleiner Anteil der deutschen Social Media User zu den Fans und zukünftigen Kunden vom Unternehmen werden. Auch eignen sich diese Plattformen ausgezeichnet, um Marktforschungen und Meinungsumfragen zu tätigen, die man dann zu seinem eigenen Vorteil ausnützen kann. Die Interaktion kann dann zusätzlich durch Podcasts, Video-Tutorials oder Blogs gesteigert werden.

Werbemittel und Landing Pages

Werbung kommt meistens in Form von Bannern zum Einsatz. Allerdings ist es ratsam mit den Informationen nicht zu übertreiben, damit die User durch die Werbung nicht überfordert werden. Es ist notwendig, die Landing Pages zu überprüfen, damit die angeklickten Seiten auch wirklich genau das Anzeigen, was in der Werbung erwähnt wird. Es gibt nichts Ärgerliches, als bei solchen Klicks auf ganz andere Seiten zu landen, die mit dem gewählten Thema überhaupt nichts zu tun haben. Auch die eigene Image Anzeige sollte bei einem Klick die notwendigen Informationen über das Unternehmen liefern.

Wie bereits erwähnt, benutzen viele dass die meisten User ihr Smartphone für das Internet benutzen. Die Online-Werbung vom Unternehmen sollte deshalb unbedingt auch mobilgerecht dargestellt werden, was mit responsive Design möglich ist. Responsive Design bedeutet, dass die Seiten im Internet selbständig erkennt werden können, über welches Gerät der Zugriff erfolgt und dann gleich in der richtigen Form optimiert angezeigt wird. Da sicherlich in nächster Zukunft auch die Smartwatches verstärkt zum Einsatz kommen können, sollte man als Unternehmer unbedingt auf diese Tipps zur Gestaltung von Online-Werbung achten.

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