Tipps für die Erstellung einer perfekten Unternehmensseite

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unternehmenswebseite
© ronstik, depositphotos.com

Für ein kleines und mittelständisches Unternehmen ist eine perfekte Webseite unerlässlich. Laut einer aktuellen Statistik benutzen über 53 Millionen Menschen, alleine in Deutschland, täglich das Internet. Die meisten Nutzer informieren sich online über Dienstleistungen und Produkte, bevor sie dann letztendlich auch über das Internet ihre Einkäufe tätigen. Es ist also mehr als ersichtlich, dass man sich als Unternehmer dringend um eine passende Webseite kümmern sollte.

Für die Erstellung einer perfekten Unternehmensseite werden nicht unbedingt Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter sogenannter Content Management Systeme, die auch für absolute Anfänger ausgezeichnete Hilfsmittel und Gestaltungstools zur Verfügung stellen.

Die besten Tipps für eine perfekte Internetpräsenz

  • Aller Anfang ist schwer und mit einem dementsprechenden Aufwand verbunden. Als erster Schritt sollte unbedingt der Inhalt geklärt werden. Der Besucher muss sofort eine klare Übersicht bekommen, was ihm auf der zukünftigen Unternehmensseite überhaupt alles geboten wird. Ist der Inhalt relevant, dann bleibt der Nutzer, ansonsten sucht er sich die benötigten Informationen woanders.
  • Das Design spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle, wenn es um eine eindrucksvolle Webpräsenz des Unternehmens geht. Zu viele Informationen, Animationen und auch grelle Farben wirken auf die Besucher eher abschreckend als ansprechend. Die Aufmachung sollte selbstverständlich zum jeweiligen Thema passen und die Texte müssen deutlich lesbar sein.
  • Ein bedeutender Faktor, der leider nicht immer beachtet wird, sind die Ladezeiten. Im Prinzip ist jeder Mensch ungeduldig, wenn die Seiten einfach viel zu lange brauchen um geöffnet zu werden. Schuld dafür sind in der Regel falsche Java Scripts, ein nicht ausreichender Webspace, Bilder oder Videos in einer zu hohen Auflösung, sowie auch Plugins die überhaupt nicht kompatibel sind. Durch regelmäßige Tests ist man in der Lage diese technischen Fehler zu vermeiden.
  • Die Inhalte für eine professionelle Unternehmensseite entscheiden darüber, ob die Besucher auf der Seite bleiben möchten oder nicht. Diese sollten auch regelmäßig aktualisiert werden, um die Leser zu halten und zu erneuten Besuchen einzuladen. Mögliche Kontaktaufnahmen müssen sichtbar und vor allem sehr schnell auffindbar sein. Ansonsten entsteht schnell der Eindruck, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt. Im Idealfall kann man auch Fotos von den zur Verfügung stehenden Ansprechpartnern mit auf die Kontaktseite einbinden, so dass es den Nutzern leichter fällt eine Entscheidung zu treffen.
  • Ein weiterer technischer Faktor in Hinsicht auf die Erstellung einer perfekten Unternehmensseite ist auch die Barrierefreiheit. Darunter versteht man, dass im Prinzip wirklich jeder die Onlinepräsenz ohne Hindernisse nutzen kann. Also auch mit unterschiedlichen Browsern, Betriebssystemen und bei eingeschränkten körperlichen Funktionen. Selbstverständlich setzt dieser Punkt auch voraus, dass die Webseite der Firma mobilgerecht aufgebaut ist.
  • Social Media ist nicht nur ein aktueller Trend, sondern auch sehr wichtig, um kostenlos zur Verfügung stehende Kanäle auszunützen. Allerdings sollte man vorher unbedingt diesbezüglich eine geeignete Strategie ausarbeiten und sich auch wirklich intensiv darum kümmern. Nur dann kann man von Facebook und Co auch wirklich profitieren. Inhalte sollten teilbar und auch zu kommentieren sein, um dadurch eine größere Zielgruppe zu erreichen.
  • Eine perfekte Unternehmensseite ist übrigens auch auf das Impressum angewiesen. Denn in Deutschland besteht Impressumspflicht, die unbedingt beachtet werden muss, da ansonsten Abmahnungen die Folge sein können. Die Datenschutzrichtlinien müssen am besten von einem Experten formuliert werden. Auf keinen Fall dürfen fremde Texte oder Bilder verwendet werden, lizenzfreie Bilder sind hierzu eine Ausnahme. Abmahnungen sind leider für viele Menschen ein mehr als einträgliches Geschäft, weshalb man sich auch näher mit der Impressumspflicht, Social Media und den Bilderrechten zur Vorsorge beschäftigen sollte.

Suchmaschinenoptimierung nicht zu unterschätzen

Als letzter Faktor für die Erstellung einer guten Unternehmenswebseite sollte natürlich auch noch SEO erwähnt werden. Darunter versteht man die Optimierung für Suchmaschinen, um bei Google besser gefunden zu werden. Wird man nicht auf den ersten Seiten gefunden, dann verschenkt man sozusagen freiwillig ein großes Potenzial an Besuchern. SEO-optimiert bedeutet im Prinzip nichts anderes, als gewisse Voraussetzungen zu erfüllen wie beispielsweise eine übersichtliche Struktur der URLs und auch die Inhaltsbeschreibung mit den entsprechenden Keywords. Ansonsten hat man als Unternehmen so gut wie keine Chancen, mit seiner Webseite gefunden zu werden.

Wenn es jedoch darum geht Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren, so wird der Aufwand meist deutlich unterschätzt. Aber eben nur Unternehmensseiten, die eine Topplatzierung haben, können auch potentielle Neukunden anwerben. Hier empfiehlt sich die Einbeziehung eines Fachmanns, da sich die Regeln der Suchmaschinen stetig ändern. Was früher noch ok, wird heutzutage von Suchmaschinen abgestraft. Es gibt unzählige Agenturen, die solche Dienstleistungen anbieten, sei es ein regionaler Anbieter, mit dem Sie vor Ort sprechen können, oder große Onlineagenturen, die wiederum viel Erfahrung und Know-How aufweisen.

Was ist Online Performance Marketing?

Eine interessante Agentur ist zum Beispiel die Fastlane Marketing GmbH. Die Hauptkompetenzen von Fastlane Marketing sind dabei die Traffic-, Funnel- und Conversion Optimierung. Andere Agenturen setzen ebenfalls auf diese bewährten Felder. Doch was benötigt man eigentlich wofür?

  • Traffic-Optimierung: Hierbei handelt es sich um eine gezielte Lenkung von Internetnutzern auf Ihre Unternehmenswebseite. Dabei werden auch Marketing-Maßnahmen, wie Google Adwords oder soziale Kanäle, wie Facebook genutzt, damit Sie mehr potenzielle Kunden erhalten, und dadurch Ihre Umsätze steigern können.
  • Conversion-Optimierung: Hier geht es darum die Verkaufsquote zu steigern. Auch hier stehen viele Instrumente zur Verfügung, mit denen man verschiedene Konzepte analysieren kann, um sich so stetig zu verbessern und mehr Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen.
  • Funnel-Optimierung: Hierbei versucht man durch verschiedene Methoden, wie E-Mail Marketing oder spezielle Landingpages die Schritte zum Kauf eines Produktes so gering wie möglich zu halten. Durch diese Trichter-Methode können Umsätze noch einmal verbessert werden.

Welche dieser Methoden oder eine Kombination dieser die richtige für Sie ist, muss dann meist mit der jeweiligen Agentur in Vorgesprächen geklärt werden.

Was ist sonst noch für den Aufbau einer professionellen Webseite zu beachten?

Empfehlenswert ist, den Nutzern erst einmal einen guten Überblick über das vorhandene Portfolio bezüglich der Produkte und Dienstleistungen zu bieten. Ein weiterführender Link kann dann immer noch die genauen Details und Einzelheiten wie mehrere Bilder oder auch ein passendes Video zeigen. Von Vorteil sind hierzu übrigens nicht nur die Produktbeschreibungen, sondern auch Datenblätter oder Gebrauchsanweisungen zum Downloaden. Die Kaufoption sollte deutlich sichtbar und mit einem Klick verfügbar sein. Ein direkter Button ist also unter den jeweiligen Produkten hilfreich.

Was die Erstellung des Contents angeht, so ist es sehr wichtig, nicht unbedingt technische Fremdwörter zu verwenden. Die meisten Besucher auf der Seite werden dadurch nur unnötig erschreckt und kommen auch nicht wieder. Der Text sollte klar und deutlich auch für Laien verständlich sein. Je kürzer und aussagekräftiger, desto besser. Bildbeschreibungen sind angebracht und erhöhen die Möglichkeit bei Suchmaschinen besser gefunden zu werden.

Gegebenenfalls lohnt sich auch die Einbindung von einem Live-Chat, so dass der Kaufinteressierte sich sofort an einen Mitarbeiter bei Fragen oder Zweifeln wenden kann.

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