Online Terminbuchung: Keine Angst vor der Digitalisierung

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@ Rawpixel, depositphotos.com

Im Zuge der digitalen Revolution gibt es immer mehr Vorgänge, die man online über das Internet abwickelt, anstatt wie früher zum Telefonhörer zu greifen oder in einem Laden vorbeizuschauen: Eine Pizza bestellen, Kleidung einkaufen sowie eine Reise buchen – all das ist im Gegensatz zu vergangenen Zeiten mit ein paar Klicks erledigt.

Doch wie sieht es eigentlich in Sachen Terminbuchung aus? Schließlich besitzt mittlerweile fast jeder Dienstleister, der den digitalen Wandel nicht komplett verschlafen hat, eine Webseite und zusätzlich ein Profil in den sozialen Netzwerken. Die Terminvereinbarung mit Hilfe der Computermaus sollte da eigentlich kein Problem sein. Doch die Betonung liegt auf „eigentlich“. Denn was dieses digitale Angebot angeht, hinkt der Servicesektor immer noch hinterher. Schätzungsweise nur gut ein Fünftel der Gastronomen, Anwälte oder Ärzte in Deutschland bieten einen Online-Terminservice an. Dabei gibt es mittlerweile viele Wege, um in den Genuss der vielen Vorteile der modernen Terminbuchung zu kommen.

Vorteile der Online-Terminbuchung

Die schleppende Ausweitung dieses Dienstleistungsangebots ist bei genauer Betrachtung eher schwer nachzuvollziehen, schließlich bietet sie viele Pluspunkte, von denen Betriebe langfristig profitieren können:

  • Erreichbarkeit 24/7: Ein akute Erkrankung und trotzdem nimmt beim Arzt niemand den Hörer ab – es sind Vorfälle wie diese, die bei Patienten für Unmut sorgen. Denn was Serviceleistende oft unterschätzen: Der Kunde vergisst nie. Spätestens nach einem zweiten, negativen Vorfall wird er sich bei der Konkurrenz umsehen und dorthin abwandern. Mit Hilfe der Online-Terminbuchung sind Arztpraxen und Co. jedoch rund um die Uhr erreichbar. Dadurch fühlen sich die Kunden ernstgenommen, was die Bindung zum Dienstleister stärkt.
  • Besseres Image: Heutzutage spielen Online-Bewertungen bei der Suche nach einem Dienstleister eine immer größere Rolle. Die Möglichkeit der Terminbuchung im Internet kann hier ein Pluspunkt sein. Anbieter wirken auf diese Weise modern sowie zuverlässig – positive Assoziationen, die speziell unentschlossene Kunden überzeugen.
  • Zuverlässige Datenbank: Bei handgeschriebenen Vereinbarungen kann es schnell passieren, dass diese zwischen Unterlagen verloren gehen oder durch ein umgekipptes Wasserglas nicht mehr zu entziffern sind. Bei einem Terminbuchungssystem kann das nicht passieren. Wichtige Daten sind digital hinterlegt und jederzeit abrufbar. Mitarbeiter verlieren so nicht die Übersicht, was unterm Strich effizientere sowie störungsfreiere Arbeitsweisen fördert.
  • Umsatzsteigerung: Jeder Dienstleister verfolgt ein wichtiges Ziel: Das Geschäft soll sich lohnen. Ein Buchungstool kann mit einer Homepage gekoppelt deren Conversion-Rate steigern – bedeutet, dass ein Seitenbesucher beim Nutzen des Termin-Tools mit größerer Wahrscheinlichkeit zu einem Kunden oder Klienten wird, der am Ende für die jeweilige Leistung zahlt. Das macht sich schließlich in Form eines Umsatzplus bemerkbar.

Auf den Zug aufspringen – nur wie?

Die Einführung eines Onlinetools zur Terminbuchung kann sich für Serviceleistende aller Art auszahlen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, diese Zusatzleistung schließlich in die Tat umzusetzen?

  1. Einträge in Branchenregistern: Aus heutiger Sicht ein wenig unterschätzt, sind diese Serviceportale für Verbraucher nach wie vor eine wichtige Anlaufstelle auf der Suche nach einem Dienstleister. Gleichzeitig können auch Firmen selbst profitieren. Viele Register bieten zusätzlich zum Brancheneintrag die Möglichkeit der Terminbuchung So finden Anbieter und Kunden schnell zusammen.
  2. Soziale Netzwerke nutzen: Viele Serviceunternehmen besitzen zwar schon Profile auf Facebook und Co. Diese nutzen sie jedoch in erster Linie, um für sich die Werbetrommel zu rühren. Dabei eignen sich die Benachrichtigungsdienste der jeweiligen Plattformen ideal zur Terminvereinbarung. Ausprobieren lohnt sich!
  3. Webseite Termin-fit machen: Das passiert immer noch viel zu selten, obwohl es eigentlich ganz einfach geht. Firmen können ihrem Internet-Auftritt entweder eine spezielle Zielseite zur Terminbuchung hinzufügen. Oder sie entscheiden sich für spezielle Tools, die mit der Webseite gekoppelt werden. Wurde ein Termin geblockt, erhält der Anbieter eine Benachrichtigung per E-Mail. Die Kundendaten sind anschließend automatisch im jeweiligen Programm hinterlegt.

Kleine Änderungen, große Wirkung

Zwar ist vielen Betrieben und Firmen die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung bewusst, an konkreten Maßnahmen mangelt es in der Praxis jedoch häufig – speziell, was den Servicesektor betrifft. Dabei ist die Einführung der Online-Terminbuchung ein simples Mittel, um den eigenen Betrieb fit für die Zukunft zu machen. Egal ob mit Hilfe der eigenen Webseite, den sozialen Netzwerken oder einschlägiger Branchenportale: Mit einem digitalen Terminservice, vermitteln Betriebe Ihren Kunden, dass sie jederzeit erreichbar sind. Das schafft Vertrauen sowie Nähe, was sich auf lange Sicht in Form von steigenden Umsätzen auszahlen kann.

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