Montag, November 30, 2020
Marketing SEO Die passende Domain aus SEO-Sicht

Die passende Domain aus SEO-Sicht

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Eine gut gewählte Internetadresse ist das Aushängeschild jeder Website. Sie zieht nicht nur potentielle Kunden an, sondern kann auch die Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen verbessern.

Mehr als 200 Ranking-Faktoren

Mehr als 200 verschiedene Faktoren bestimmen die Platzierung von Websites in den Google-Suchergebnissen. Einige von ihnen sind allgemein bekannt, andere werden bewusst geheim gehalten, um Manipulationen zu verhindern. Kein Wunder also, dass selbst erfahrene Suchmaschinenexperten darüber diskutieren, welche Kriterien für eine gute Platzierung ausschlaggebend sind. Im Hinblick auf die Domain spielen folgende Punkte eine Rolle:

SSL-Verschlüsselung

SSL steht für „Secure Sockets Layer” und ist die Standardtechnologie, um Internetverbindungen abzusichern und sensible Daten zu schützen. Ist eine Website mit einer SSL-Verschlüsselung ausgestattet, werden Daten während der Übertragung zwischen einem Nutzer und einer Website kodiert. So wird verhindert, dass Kriminelle die übertragenen Daten lesen oder verändern können. Besonders wichtig ist eine solche Verschlüsselung bei sensiblen Informationen, wie zum Beispiel Passwörtern oder Kreditkartennummern.

Internetnutzer erkennen eine verschlüsselte Website anhand des „https“, das in der Browserzeile direkt vor der eigentlichen Domain steht. Seit 2014 behandelt Google HTTPS als Rankingfaktor. Das bedeutet: Wenn eine Website auf HTTPS setzt, bekommt sie einen kleinen Bonus bei der Bewertung durch Google. Für kommerziell betriebene Seiten ist HTTPS sogar gesetzlich vorgeschrieben. Wer seine Website ausschließlich privat oder als Hobby nutzt, muss sie nicht verschlüsseln – allerdings sind Hackerangriffe keine Seltenheit und deshalb ist es sicher nicht verkehrt, die Sicherheit der eigenen Website ernst zu nehmen. Das belohnt nicht nur Google, sondern erhöht auch das Vertrauen der Website-Besucher.

Keywords – oder nicht?

Es ist noch nicht lange her, da waren Internetadressen mit Keywords ein beliebtes Mittel, um im Suchmaschinenranking die Nase vorn zu haben. Einen besonders hohen Nutzen versprachen Exact Match Domains – Internetadressen also, die genau zu einem gesuchten Begriff passen. Möchte zum Beispiel jemand ein Haus kaufen und informiert sich im Internet darüber, dann trifft die Adresse www.haus-kaufen.de seine Anfrage genau. Die Idee ist nachvollziehbar: Weil die Domain den gesuchten Begriffen entspricht, verbergen sich dahinter vermutlich eher relevante Informationen als hinter einer Domain, die weniger passende Begriffe enthält.

Allerdings wurde dieser Ranking-Vorteil ausgenutzt und viele Websites erreichten nur deshalb eine gute Platzierung, weil der Domain-Name so gut zur Suchanfrage passte. Also hat Google reagiert: Mittlerweile müssen sich alle Websites – auch diejenigen mit guten Keywords in der Adresse – ihren Platz im Ranking über Qualität verdienen. Verfügt der gesamte Internetauftritt über hochwertige und relevante Inhalte, die den Nutzer wirklich weiterbringen, wird er dementsprechend eingestuft. Keyword-Domains spielen für das Ranking keine so wichtige Rolle mehr.

Kurz, gut verständlich und leicht zu merken

Neben Keywords können Website-Besitzer auch eigene Namen für ihre Domains benutzen. Ob Amazon, Zalando oder Ebay – jedes Kind weiß, was dahinter steckt, obwohl der Name an sich keine Rückschlüsse zulässt. Der Vorteil für Internetnutzer: Rufen sie solche Seiten mit bekannten Markennamen auf, können sie sicher sein, beim gewünschten Angebot zu landen. Dadurch fallen die Absprungraten niedrig aus und die Verweildauer ist dementsprechend hoch, was wiederum von Google positiv bewertet wird. Wer sich für einen selbst gewählten Begriff entscheidet, kann außerdem die eigene Marke stärken: Ein einprägsamer Markenname in der Domain hilft (potentiellen) Kunden, sich zu erinnern.

Ob eine Domain mit Keywords oder Eigennamen die bessere Wahl ist, ist letztlich eine individuelle Entscheidung. Generell gilt, dass der Nutzen im Vordergrund stehen sollte. Eine Domain, die sowohl für Google als auch für mögliche Kunden gut funktioniert, ist möglichst kurz, gut verständlich und leicht zu merken. Lange und komplizierte Namen bleiben schlecht im Gedächtnis hängen und bergen außerdem die Gefahr, dass mögliche Besucher durch Tippfehler auf einer ganz anderen Website landen.

Domain-Endung

Spielt die Domain-Endung eine Rolle für das Suchmaschinenranking? Seit 2014 gibt es nicht mehr nur lange bestehende Endungen wie .de oder .com, sondern auch lokale Alternativen wie .hamburg oder .berlin und branchenbezogene Endungen wie .immo oder .shop. Google selbst sagt, dass die neuen Domain-Endungen nicht anders behandelt werden als die älteren. Das heißt, dass durch die Wahl einer bestimmten Domain-Endung weder Vor- noch Nachteile im Suchmaschinenranking entstehen.

Die einzige Ausnahme bilden die länderspezifischen Domain-Endungen – also zum Beispiel .de für Deutschland, .at für Österreich oder .ch für die Schweiz. Sie sind für Google ein starkes Signal, dass dahinter stehende Inhalte überwiegend für das jeweilige Land interessant sind. Eine .de-Domain ist also in Deutschland normalerweise relevanter als in der Schweiz. Das heißt, die .de-Domain landet eher in Deutschland auf den vorderen Plätzen als in der Schweiz.

Das Wichtigste: der Nutzer

Unabhängig von den Google-Aussagen berufen sich Experten auch auf eigene Erfahrungswerte. So wurde zum Beispiel festgestellt, dass Seiten mit der Domain-Endung .info bei Suchen mit Informationscharakter eine höhere Klickrate haben, was für die Suchmaschinenplatzierung indirekt eine Rolle spielt. Bei einer Untersuchung von Domains mit der Endung .berlin hat das Unternehmen Searchmetrics festgestellt, dass die lokalen Domains bei einer lokalen Suche im Schnitt um eine Position höher Ranken als Domains mit der Endung .de oder .com.

Insgesamt sollten bei der Wahl der Suchkriterien nicht nur mögliche Rankingvorteile im Vordergrund stehen, sondern auch die Zielgruppen, für die das Angebot bestimmt ist. Soll eine internationale Zielgruppe angesprochen werden, sollte auch eine international beliebte Domain-Endung gewählt werden. Zu lokalen Zielgruppen passen wiederum die lokalen Domain-Endungen gut. Wer betonen will, in welcher Branche er tätig ist, sollte einen genaueren Blick auf die branchenspezifischen Endungen werden. Insgesamt gibt es hier viele Möglichkeiten – wer sich unsicher ist, sollte vor Registrierung der Domain einmal verschiedene Varianten ausprobieren.

Unterverzeichnisse

Das URL-Verzeichnis spiegelt die Struktur einer Website wider. Sie untergliedert sich in verschiedene (Unter-)Verzeichnisse, die sich an die Domain anschließen. So könnte zu www.domain.hamburg ein entsprechendes Unterverzeichnis zum Beispiel www.domain.hamburg/shop heißen. Das Ganze kann natürlich auch weiter untergliedert werden: www.domain.hamburg/shop/produkt1, www.domain.hamburg/shop/produkt2 usw.

Für eine gute Platzierung ist es wichtig, dass die Unterverzeichnisse ordentlich benannt werden – www.domain.hamburg/documents/post?id=12743&kw=kategorie oder ähnlich sollten sie also lieber nicht lauten. Im Idealfall ist der Verzeichnisname ein Keyword, weil so nicht nur für die Suchmaschine, sondern auch für die Besucher der Website eine nachvollziehbare Struktur geschaffen wird.

Google belohnt, was den Zielgruppen nützt

Im Wettkampf um die beste Suchmaschinenplatzierung spielt auch die Domain eine wichtige Rolle. Trotzdem sollte sie nicht nur im Hinblick auf eventuelle Ranking-Vorteile gewählt werden, sondern vor allem für die Nutzer. Domains, die kurz, gut verständlich und leicht zu merken sind, haben hier die Nase vorn und sie bringen Ranking-Vorteile ganz automatisch mit sich. Denn: Google belohnt alles, was den tatsächlichen Zielgruppen nützt.

Die passende Domain aus SEO-Sicht

Autor des Gastbeitrags ist Ann-Kathrin Gräfe
Ann-Kathrin Gräfe studierte Anglistik und Literaturwissenschaften und landete anschließend beim Thema Internet: Sie arbeitet bei dotBerlin, der Betreiberin der Top-Level-Domain .berlin, die seit 2014 gemeinsam mit über 1.000 weiteren Domain-Endungen das Internet bereichert. Regelmäßig schreibt sie Fachbeiträge rund um Internetadressen und Websitegestaltung.

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