Montag, November 30, 2020
Digitalisierung Die Corona-Krise als ein treibender Motor für die Digitalisierung?

Die Corona-Krise als ein treibender Motor für die Digitalisierung?

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Millionen von Deutschen arbeiten seit der Corona-Krise von zu Hause, treffen sich virtuell über Videokonferenzen und nutzen immer mehr digitale Plattformen für ihre Arbeit. Sowohl die Unternehmen als auch die Nutzer, sei es Mitarbeiter oder Kunden, mussten sich sehr schnell darauf einstellen.

Daher kann man durchaus behaupten, dass die Pandemie die Digitalisierung in Deutschland gefördert hat. Was noch vor einigen Monaten für unmöglich gehalten wurde, ist bereits jetzt schon zur Normalität geworden. Es gibt allerdings noch viel zu tun! Eine ganze Reihe von Unternehmen, verlassen sich noch immer auf konventionelle, analoge Arbeitsprozesse. So faxen viele Gesundheitsämter in Deutschland ihre Statistiken über Corona-Neuinfektionen und Todesfälle an das Robert Koch-Institut.

Dr. Eberhard Veit im Global Business Magazine: „Es gibt einen wirklich neuen Geist des Optimismus. Corona ist ein sehr lauter Weckruf, der wirklich funktioniert.“

Erhöhte Nachfrage nach interner und externer Vernetzung von Unternehmen

Die Pandemie ist mit der erhöhten Nachfrage nach Online-Diensten eine treibende Kraft für die Digitalisierung geworden, da sie ermöglicht, global verteilt an einem gemeinsamen Projekt arbeiten zu können und einen webbasierten Überblick über den Projektfortschritt für alle Verantwortlichen zu. Dies sind die Grundprinzipien, die besonders in Zeiten der Arbeit von zu Hause aus relevant sind, damit alle beteiligten Abteilungen von großen Unternehmen gemeinsam an Lösung arbeiten können.

Die Beratungsfirma Global Workplace Analytics geht davon aus, dass künftig 30 % weltweit regelmäßig mehrere Tage von zu Hause aus arbeiten werden. Vor der Pandemie arbeiteten nur etwa 5 % im Home-Office. Das heißt aber nicht, dass die Zahl endlos steigen kann. Diese derzeitigen Fortschritte bei der Digitalisierung lassen sich nicht rückgängig machen, sobald die Pandemie unter Kontrolle ist.

Welche Rolle werden Technologien bei der Transformation und Definition der Geschäftsabläufe in der Zeit nach Covid-19 spielen?

Nicht nur die Mitarbeiter von Unternehmen und die Firmen selbst mussten sich an die neuen Anforderungen anpassen, auch die Kunden haben die Art und Weise, wie sie einkaufen und verschiedene Services nutzten, verändert. Dadurch sind beispielsweise Supportanfragen gestiegen. Nur durch das Einführen von künstlicher Intelligenz wie Chatbots, können Unternehmen die erhöhten Anfragen bewältigen. Auch nach der Zeit des Corona-Virus werden sich die Verbraucher und auch die Mitarbeiter an diese neuen Technologien gewöhnt haben und sie weiterhin oder gar mehr einfordern.

Wo liegen die neuen Prioritäten?

Die neuen Prioritäten von Unternehmen liegen bei der Einführung von künstlicher Intelligenz, neuen Prozessen, Automatisierung und mehr Flexibilität. Dies gilt auch für kleinere Unternehmen! Bisher undenkbare Abläufe werden jetzt in Frage gestellt. Viele Firmen stellen ihre Entwicklungsprojekte auf die Probe und prüfen erneut, ob diese durch die Digitalisierung vorangetrieben werden können. Es müssen hohe Investitionen in digitale Plattformen für Vertrieb, Kundenberatung, Engineering und Dienstleistungen getätigt werden.

Ein durchschnittliches Maschinenbauunternehmen verkauft heute 32 Prozent über digitale Plattformen oder digitale Vertriebsschnittstellen. Bis 2025 wird dies fast doppelt so hoch sein. Bei einem mittelständischen Unternehmen, das derzeit 17 Prozent digital verkauft, wird dieser Anteil innerhalb nur eines Jahres auf über 50 Prozent steigen. Auch die Engineering-Plattformen, auf denen Kunden ihre Lösungen online konfigurieren, wachsen stark. Diejenigen, die heute 40 Prozent ihrer Lösungen über diese Plattformen verkaufen, werden bald bis zu 70 Prozent digital verkaufen. Unternehmen können eine höhere Kundenzufriedenheit erzielen, wenn sie digitale Werkzeuge intelligent und in Verbindung mit Beratung einsetzen.

Nils Britze, Leiter digitale Geschäftsprozesse bei Bitkom:

„Vor allem Branchen, die nicht besonders für ihren hohen Digitalisierungsgrad bekannt waren, haben jetzt die Möglichkeit, mit Hilfe digitaler Technologien gute Ergebnisse zu erzielen. Die digitale Technologie hat ein großes Potenzial, insbesondere in schwierigen Zeiten. Wir sprechen über Technologien, die derzeit die Gesellschaften inmitten der Pandemie am Leben erhalten und Online-Shopping, E-Regierung und Heimunterricht ermöglichen.“

Deutschland wacht auf

Die Digitalisierung in Europa schreitet jedoch nicht gleichmäßig voran. Größere Unternehmen übernehmen die Führung, während kleine und mittlere Unternehmen noch zurückbleiben. Viele Firmen und ein beträchtlicher Teil der Arbeitsabläufe in der Verwaltung und im Bildungssystem verwenden noch immer Papier, Postbriefe und Faxgeräte. Die Corona-Krise war jedoch für viele von ihnen ein notwendiger Weckruf.

Kleinere Firmen hoffen jetzt, auf den Zug aufzuspringen. Durch den Einsatz von Cloud-Technologie kann jedes Unternehmen schnell und einfach eine digitale Lösung für die Verarbeitung von Dokumenten oder die Einrichtung von Videokonferenzen finden. Direktinvestitionen in eine IT-Infrastruktur mit Servern wären für viele zu kostspielig gewesen, jedoch Cloud-basierte Dienste haben sich nun als Geschenk erwiesen.

Viele traditionelle und alteingesessene Unternehmen holen inzwischen auf. Auch die Regierung muss die zum Großteil auf analoge Abläufe basierenden Arbeitsschritte endlich digitalisieren. Was in vielen Ländern, wie beispielsweise Norwegen, schon längst Standard ist, wird durch die Corona-Krise hoffentlich nun auch in Deutschland vermehrt eingeführt.

Auch Manager müssen sich an eine veränderte Arbeitsumgebung anpassen. Es muss gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden, was für eine Zusammenarbeit im Home-Office unabdingbar ist. Es müssen neue, kreative Wege gefunden werden, um die Mitarbeiter zu motivieren.

Fazit:

Das Corona-Virus ist ein längst überfälliger Weckruf für die notwendige Digitalisierung von Unternehmen und Staatsdiensten. Wo Deutschland schon seit Jahren hinterherhinkt, sind viele andere Länder bereits in der Zukunft angekommen. Auch nach der Pandemie wird die Nachfrage nach Digitalisierung und Automatisierung steigen und wer heute nicht auf diesen Zug aufspringt, wird sicherlich verlieren.

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