Bewährte und effektive Werbeformen für ein Start-up

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@ Olivier26, depositphotos.com

Die Kundenakquise zählt mit zu den wichtigsten Aufgaben eines neuen Start-ups, aber was sind überhaupt bewährte Werbeformen, um sich von der Konkurrenz abzuheben? Die besten Produkte oder Dienstleistungen werden nicht viel nützen, wenn man bei der Werbung nicht an die eigene Zielgruppe herankommt.

Dieser Faktor ist für den gewünschten Erfolg ausschlaggebend, weshalb man sich als Gründer schon vorab mit diesen Fragen beschäftigen sollte. Auch wenn junge Start-ups in der Regel nicht über viel Kapital verfügen, muss in Werbung investiert werden. Je mehr Menschen darüber Kenntnis haben, desto größer sind auch die Überlebenschancen. Für Interessenten und mögliche Kunden ist der erste Eindruck ausschlaggebend. Es sollte sich deshalb unbedingt um professionelle Werbeauftritte handeln, egal ob es dabei um off- oder um online Marketing handelt.

Welche Werbeformen bieten sich an?

Das richtige Marketing für Start-ups ist in erster Linie von der Branche und der Zielgruppe abhängig. Handelt es sich beispielsweise um ein Internetunternehmen, dann sollte das Hauptaugenmerk auf Online-Werbung liegen. Werbung im Internet ist in unserem aktuellen Zeitalter unerlässlich, da Interessenten nach einem deutlichen Mehrwert suchen. Je mehr relevante Informationen über das Unternehmen angeboten werden, desto besser. Hierzu zählen Fotos, Wegbeschreibungen, einfache und schnelle Kontaktmöglichkeiten, sowie möglichst auch relevante Kundenbewertungen.

Dies ist auch der Grund, warum die meisten Unternehmen auch soziale Netzwerke für Werbemaßnahmen in Anspruch nehmen. Durch Facebook & Co. können mehr Kontakte geknüpft werden, wenn mit Interessenten regelmäßig interagiert wird. Auch tragen sie dazu bei, dass bestimmte Produkte oder Dienstleistungen verstärkt im Gespräch sind. Je nach Branche können selbstverständlich auch Werbeformen wie Google Ads oder Amazon Marketing dazu beitragen, um sich über bestimmte Produkte zu informieren.

Was ist mit Offline-Werbung?

Offline-Werbung wie Kampagnen in Radio oder TV sind im Vergleich zur Online-Werbung deutlich teurer. Allerdings tragen sie in der Regel zu einem nachhaltigen Aufbau einer Marke bei. Das beste Beispiel hierzu dürfte sicherlich Trivago oder auch Zalando sein. Diese Werbeformen sind allerdings nur dann rentabel, wenn man die breite Masse ansprechen möchte, da es sich dabei um eine breite Zielgruppe handelt. Sie ist ideal für das Marketing bei typischen Konsumgütern. Handelt es sich um Nischenprodukte, dann wird auch nur eine gezielte und kleinere Gruppe angesprochen. In diesem Fall muss man als Gründer die Bedürfnisse der möglichen Kunden gut kennen, um sie mit gezielten Werbebotschaften zu einem Kauf anzuregen.

Dies ist auch bei Veranstaltungen und Fachmessen möglich. Gründer von jungen Start-ups können solche Gelegenheiten ausnützen, um mit einem selbstbewussten Auftritt auf sich aufmerksam zu machen. Wer in der Lage ist Präsenz zu zeigen, wird auch schnell neue und interessante Kontakte knüpfen können.

Ist Printwerbung überhaupt noch interessant?

Gedruckte Werbung ist auch bei Internetunternehmen notwendig. Ein absolutes Muss für jedes Start-up sind gedruckte Visitenkarten, Briefpapier und ggf. je nach Branche auch Broschüren. Printwerbung ist längst nicht mehr so teuer wie vor einigen Jahren. Obwohl im digitalen Zeitalter mehr E-Mails gefragt sind, also gedruckte oder geschriebene Briefe, sollte sich der Aufwand lohnen. Es trägt zu einem professionellen und seriösen Auftreten bei.

Bei der Gestaltung sollte darauf geachtet werden, dass das Design das Unternehmen und die Unternehmensphilosophie möglichst gut repräsentiert. Dadurch können die Informationen  bei Interessenten besser im Gedächtnis behalten werden. Anspruchsvolle Firmenlogos kann man sich übrigens schon für wenig Geld im Internet erstellen lassen, so dass man selbst als Gründer damit keine wertvolle Zeit (und Geld) verschwenden muss. Solche Aufgaben sollte man lieber Experten übergeben, die auch wirklich schnell und preiswert arbeiten. Bei Printwerbung sollten allerdings auch Flyer und Broschüren berücksichtigt werden.

Wie sieht es mit Flyerwerbung aus?

Sicherlich klingt die Werbung mit Flyern nicht unbedingt für jeden Gründer überzeugend. Allerdings sind sie ebenfalls eine sehr gute Option, um einen direkten Kontakt zu möglichen Kunden aufzubauen. In diesem Fall ist es ratsam, die Flyer möglichst selbst an Orten zu verteilen, wo man auch auf die Zielgruppe trifft, wie zum Beispiel auf Messen. Werbeflyer sind deshalb nach wie vor für Start-ups interessant, ganz davon abgesehen, dass auch die Preise für diese Art von Werbung durchaus erschwinglich sind, wie z.B. bei viaprinto. Man sollte die Flyer vielfältig gestalten und darauf achten, dass die Interessenten alle notwendigen Informationen übersichtlich sehen und nicht einfach nur mit leeren Versprechungen gelockt werden. Hierbei spielt natürlich auch die Druckqualität eine wichtige Rolle.

Es lohnt sich also nicht, als Gründer am falschen Ende zu sparen. Obwohl vielleicht 50 % der verteilten Werbeflyer rausgeworfenes Geld sein kann, besteht trotzdem bei 50 % die Hoffnung, dass sie zum Erfolg beitragen. Dies ist durchaus möglich, indem ganz speziell und direkt die Zielgruppe angesprochen wird. In diesem Fall können die Flyer weitaus zu einer besseren Kundenakquise beitragen, als beispielsweise das Versenden von Werbeschreiben via E-Mail oder Briefe.

Fazit

Es ist für jedes Start-up ein absolutes Muss, die Zielgruppe zu kennen. Nur damit lassen sich auch die richtigen individuellen Marketingstrategien anpassen. Das Hauptaugenmerk sollte allerdings nicht auf schnellem „Kundenfang“ liegen, sondern eher langfristig ausgerichtet sein. Da Konsumenten aktuell von allen Arten von Werbebotschaften überschwemmt werden, muss man sich als Gründer intensiv mit der Glaubwürdigkeit auseinandersetzen. Konsumenten legen in der Regel viel mehr Wert auf eine gute Kundenberatung und Betreuung, auf Vertrauen, sowie auch auf Qualität. Wer beispielsweise Werbeflyer einfach nur planlos in alle Briefkästen verteilt, braucht sich nicht wundern, wenn damit kein Erfolg erzielt wird. Der Bekanntheitsgrad kann dagegen deutlich gesteigert werden, wenn ein direkter Kontakt zu Interessenten aufgebaut wird.

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