Anfängertipps für eine erfolgreiche Google-Adwords Kampagne

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google adwords kampagne
@ wdnet, depositphotos.com

Google AdWords ist ein nützliches Marketingtool, um im Internet Geld zu verdienen. Die AdWords sind auf zahlreichen Webseiten zu finden, es handelt sich im Prinzip um die Anzeigenschaltung bei Google.

Gibt man also eine Suchanfrage ein, dann erscheint die Anzeige unter den aufgelisteten Suchergebnissen. Erfolgt ein Klick auf die Anzeige, dann gelangt der Nutzer auf unsere Webseite und kann dann dort die gewünschte Conversion tätigen.

In unserem AdWords Konto sehen wir dann wie oft eine Anzeige angeklickt wurde und natürlich auch, welches Keyword vom Nutzer verwendet wurde. Daran lassen sich Stärken und natürlich auch die Schwachstellen viel leichter feststellen, um eine gezielte Adwords Kampagne vorzunehmen, um die Conversion Rate zu erhöhen.

Bevor es allerdings an eine gezielte Adwords Kampagne geht, sollte man erst einmal überlegen, was überhaupt das eigentliche Werbeziel ist. Möchte man damit nur mehr Verkäufe erzielen, den Bekanntheitsgrad steigern oder gegebenenfalls nur das Ladengeschäft dadurch positiv unterstützen? In der Regel werden mit Adwords allerdings mehr Online-Verkäufe erwartet.

Wie kann man mit Google AdWords mehr Verkäufe erzielen?

Als Einsteiger sollte man erst einmal ein Conversion-Tracking Konto einrichten und klare Ziele definieren. Mögliche Ziele sind beispielsweise das Ausfüllen von einem Formular auf der Webseite, ein Produktverkauf oder der Erhalt von einem bestimmten Gegenwert im Fall von einem kostenpflichtigen Klick. Auch geht es dabei darum, wo die Anzeige erscheinen soll, also nur auf bei bestimmten Suchanfragen oder Webseiten. Bei den AdWords-Kampagnen bei Google kann man also selber bestimmen, wo und wie die Anzeige geschaltet wird. Die richtigen Keywords spielen hierbei eine sehr wichtige Rolle, da dadurch unser Service oder die Handelsprodukte gefunden werden können oder nicht.

Die Kampagnen sollten deshalb möglichst spezifisch ausgerichtet sein und auch die Keyword Optionen verwendet werden. Bei einer Überprüfung der Suchbegriffe kann man dann auch die nicht geeigneten Keywords problemlos wieder verändern, indem man Google Suggest zu Hilfe nimmt. Die Werbeanzeige sollte vom User als hilfreicher Service aufgefasst werden und auf keinen Fall als störende Werbung, da er ansonsten die Seite auch sicherlich überhaupt nicht anklicken wird.

Wie erstellt man als Anfänger eine Anzeige?

Bei den Google AdWords handelt es sich um reine Textanzeigen, mit Überschrift und zwei Zeilen für eine kurze Beschreibung. Die Botschaft muss also klar und deutlich sein und den Nutzer von der Relevanz überzeugen können. Auch das verlockendste Angebot wird nichts nützen, wenn der Text nicht auf den Sachverhalt zutrifft. Dadurch richtet man nur Schaden an und muss nur unnötig für Klicks bezahlen, die dann sowieso zu keinem Verkauf führen werden.

Das Ranking der Anzeige setzt sich aus dem Preis und der Qualität zusammen, wobei allerdings eine Spitzenposition nicht unbedingt die erfolgreichste ist. Solche Anzeigenpositionen sind in der Regel aber nur durch hohe Klickpreise möglich, was den finanziellen Aufwand für einen gewonnenen Besucher meistens überhaupt nicht Wert ist.

Was sind Impressions?

Impressions bei Google AdWords sind die Werbeeinblendungen. 1000 Impressions als Beispiel bedeutet, dass unsere Anzeige 1000 mal gesehen wurden, da die Google Nutzer nach unserem Keyword gefragt haben. Impressions sind allerdings noch lange keine Conversions, denn bei 1000 Sichtkontakten wird auch nicht jeder auf die geschaltete Anzeige klicken. Man muss sich also wirklich etwas besonders Gutes einfallen lassen, um die Google User von seinem Angebot überzeugen zu können.

Adwords Kampagnen sind im Displaynetzwerk, Suchnetzwerk oder auch bei Google Shopping möglich. Kennt man seine Zielgruppe gut, dann lassen sich unnötige Streuverluste vermeiden. Es ist allerdings sehr wichtig, dass die User im Anzeigentext dann auch zur Handlung angeregt werden, was man Call-To-Action nennt. Gegebenenfalls lohnen sich sogar Testszenarien, damit man herausbekommen kann, was die besten Zielseiten sind.

Mobilgerechte Kampagnen

Laut den aktuellen Studien von Google verwenden rund 70 % aller Smartphone User bei Bedarf die mobile Suche. Es ist wichtig zu wissen, dass mobile Nutzer ein ganz anderes Nutzerverhalten aufweisen, als beispielsweise die Desktop-User. Bei den meisten mobilen Suchanfragen erfolgt danach ein direkter Kundenbesuch im Laden. Es geht bei der mobilen Google AdWords Kampagne nicht nur darum, eine mobilgerechte Webseite zu haben, sondern es ist auch auf mobilspezifische Keywords zu achten. Dafür ist eine gezielte Recherche nach geeigneten Suchbegriffen notwendig. Ansonsten zählen auch blockierte Bilddateien oder JavaScript-Inhalte mit zu den häufigsten Fehlern, wenn es um mobilgerechte Seiten geht, die typischen 404-Fehler, zu langsam aufmachende Seiten oder auch nicht funktionierende Weiterleitungen.

Auf vielen Mobilgeräten sind übrigens auch Videos nicht abrufbar, was dann für die User sehr frustrierend ist. Empfehlenswert ist das Einfügen von HTML5-Standard-Tags für Animationen oder Videos, da die Formate dadurch unterstützt werden und zu einer positiven Nutzererfahrung beitragen. Die Google Search Console kann übrigens auf fehlerhafte Weiterleitungen hinweisen. Wichtig ist, dass man von der eigenen Seite über alle mobilen Endgeräte weitergeleitet wird, also nicht nur Windows Phone Nutzer, sondern auch iPhone und Android-User. Die Weiterleitungen müssen also wirklich korrekt konfiguriert und vor dem Einsatz getestet werden. Mit der Google Search Console lassen sich dann auch die 404-Fehler vermeiden.

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