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Hallo zusammen
(1 Leser) (1) Gast

THEMA: Hallo zusammen

2 Jahre, 4 Monate her Hallo zusammen #375

  • winterk
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Als bisher stiller Mitleser wollte ich mich dann doch mal selbst vorstellen. Ich plane gerade einen Onlineshop auf der Basis von Dropshipping aufzusetzen. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich einen eigenständigen Shop mit allen Chancen und Risiken eröffnen soll oder mich eher an einen Marktplatz wie tradoria halte. Ist zwar unterm Strich wahrscheinlich teurer, hat aber auch Vorteile in Hinblick auf Rechtssicherheit und Fullfillment. Vielleicht hat ja hier einer einen Ratschlag für mich. Auch nicht sicher bin ich mir mit den Lieferanten. Grundsätzlich wäre mir ein Lieferant für die ganze Palette am liebsten, da es so keine Probleme bei der Bestellung mehrer Artikel gibt, die dann am Ende von mehreren Lieferanten kommen müssten. Auf der anderen Seite macht man sich damit sehr abhängig...
Zu mir: Ich schließe gerade mein Informatik Studium ab und plane den Shop als Nebenbeschäftigung mit Potential für die Zukunft.

Soweit, so gut.
winterk

2 Jahre, 4 Monate her Hallo zusammen #3513

  • Payon
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Hallo winterk,

ich freue mich sehr, dass du zu uns gefunden hast.

Ich denke, ein Shop bietet enorme Vorteile gegenüber verschiedener Handelsbörsen. Welche Risiken siehst du denn? Vielleicht könnten wir diese hier besprechen.

Gruss

Payon

2 Jahre, 4 Monate her Hallo zusammen #3514

  • winterk
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Die Risiken sehe ich klar im rechtlichen Bereich. Ich habe einige Erfahrungen mit Medienrecht und angrenzenden Gebieten und schätze das Risiko, das man mit einem "eigenständigen" Shop eingeht in Hinsicht auf Abmahnungen als durchaus existenzbedrohlich für ein nebenberuflich betriebenes Projekt ein. Und Monate Arbeit dann in ein Gerichtsverfahren oder eine Abmahnung zu stecken muss ja auch nicht sein.

2 Jahre, 4 Monate her Hallo zusammen #3516

  • Payon
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Du meinst also Abmahnugen dir gegenüber als Shopbetreiber.
Natürlich gibt es da einige Sachen, die man beachten sollte. Doch wenn du, wie du schon sagtest, mit diesem Recht bereits in Kontakt getreten bist, dann wärst du der eigentliche Fachmann, um einen Shop zu eröffnen und alle Risiken schon vorher zu beseitigen. Denn du kennst sie ja.

Viele laufen ins offene Messer da sie keine Ahnung haben, und besitzen zum Beispiel im Domainnamen Markennamen oder kein Impressum. Da zupft der Anwalt gerne mit einer Abmahnung. Auch die AGB's müssen klar formuliert sein. Denn viele schreiben da Sachen rein, die es garnicht geben darf, wie zum Beispiel die Aufhebung des Widerrufs bzw. Rückgaberechts auf Grund von geöffneter Verpackung. Das kann auch eine Abmahnung geben, wenn es der falsche Anwalt sieht.

Sicherlich gibt es da noch viele, viele andere Sachen, die man beachten sollte. Doch, und ich denke, das ist das wichtigste. Wenn du die Gesetze befolgst, dann kann dir keiner was. Dann eliminierst du alle Risiken auf einen Schlag. Denn ein Shop als solcher ist nicht verboten. Und das ist das entscheidende.

Ich weiß natürlich nicht, welche Abmahnungen du meinst. Und meine waren eher Vermutungen. Aber vielleicht kannst du ein bisschen genauer schildern, auf was du dich beziehst, bzw. welche Beispiele die Uni einem aufzeigt.

Fakt ist, dass es vermutlich 100.000e Shops auch unter deutscher Führung gibt, die erfolgreich betrieben werden. Ich beziehe mich hier auf diese Quelle www.bvdw.org/presse/news.html?tx_ttnews%...amp;cHash=a6706ed11c
und komme auf ca. 250.000 Online-Shopping Seiten, wenn das Prozentrechnen bei mir so einigermaßen geklappt hat.

Also insofern sehe ich dort das Risiko nicht so hoch, natürlich aber nur dann wenn man sich an die Regeln hält.
Vielleicht kannst du mal ein bisschen beschreiben, welche speziellen Risiken im Medienrecht du meinst?

Gruss

Payon

2 Jahre, 4 Monate her Hallo zusammen #3517

  • winterk
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Naja, das mit der Einhaltung von Gesetzen ist natürlich richtig, zwei Probleme bleiben trotzdem. Durch den fliegenden Gerichtsstand bei TK-Geschäften werden Abmahner immer wieder Gerichte finden, die in ihrem Sinne entscheiden. So lange die Auslegung vorhandener Vorschriften so widersprüchlich bewertet werden, wird es in jedem Onlineshop abmahnfähige Punkte finden...
Natürlich ist es möglich ein erfolgreichen Onlineshop zu führen, so war mein Post nicht gemeint. Aber bei den geringeren Einnahmen eines Nebenbei-Business fallen einzelne Abmahnungen stärker ins Gewicht.

Ich werde wohl trotzdem einen Onlineshop "aufmachen", mal sehen was passiert
Jetzt muß ich wohl nur noch für ein Shopsystem entscheiden und mein Problem mit dem/den Lieferant(en) klären...

2 Jahre, 4 Monate her Hallo zusammen #3519

  • Andreas73
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Hallo und willkommen winterk,

ein kostenloses shopsystem wäre zb www.xt-commerce.com/ was sehr viele benutzen. Lass dich aber nicht von den 98 euro beirren, die zahlst du für den support und nicht für die software! Die software selber, bassiert auf oscommerce und ist deshalb "open source" also eine art freeware. Zu finden unter netzblogger.com/xt-commerce-kostenloser-download/

Tradoria ist mir bekannt und die arbeiten mit legalershop.de zusammen die in sachen recht und onlineshop wirklich nicht verkehrt sind.

Gruß,
Andreas
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