Es gibt eine aktuelle Studie die eigentlich alles sagt:
doku.iab.de/kurzber/2009/kb1509.pdf
Deutschland belegt in Sachen Gründer unter vergleichbaren Ländern nur den vorletzten Platz. Die Gründe für diese schlimme Kennzahl sind in diesem Forum von 1 bis 2 Usern benannt worden.
Mangelnde Bildung: Noch immer verlassen tausende Schüler die Haupt- oder Realschulen, ohne wirklich englisch zu sprechen. Im Studenplan findet die Naziherrschaft sehr viel Platz, wirklich wichtige, aktuelle Themen aber bleiben aus. Während sich also die 10d der Realschule Hintermdorf zum 10 mal den Film zur Befreiung irgendeines KZ ansehen muss, treiben die Schüler gleichen Alters in Indien bereits ihre ersten Firmen in einer Art Projektarbeit voran. Kein Wunder das ein Deutscher mit den Begriffen wie Risikokapital dann später nicht umgehen kann und eine solche Form als betrugsverdächtig abstempelt. Man kennt sich nicht aus und vertraut nur dem, was der Bänker auf der heimischen Postbank sagt. Der hat aber auch keine Ahnung, und so fällt vieles ins Wasser.
Risikoscheu? Man muss wohl eher behaupten ängstlich und mit Vorurteilen und Klischee´s gegen alles was Fremd ist behaftet. Man könnte auch schreiben: Schisshasen! Es trifft den Nagel nur auf den Kopf. Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht, oder?
Von 2.7 Gründungen ist es 1 Gründung die nur aus der Not heraus geschieht. Anders formuliert: Man versucht sich aus Hartz IV zu befreien oder in Ebay das grosse Geld zu machen. Kaufmännische Kenntnisse meist gleich Null. Doch genau diese 1 Gründung aus Not schadet dann noch dem Markt. Preisdumping ist die Realität. Preisdumping weil man keine Ideen hat und nur über den Preis verkaufen kann.
Ein wirklich schockierendes Bild, dass die Aussagen so mancher User hier stützt. Armes Deutschland!