Ich finde dies gut.
Letztendlich hatte die EU bereits schon im Jahr 2000 den Lissabon-Beschluss gefasst eben diese Erleichterungen zu erbringen und vor allem den europäischen Markt als den flexiblesten der Welt zu gestalten.
Leider hatte es auch hier in dem Punkte der GmbH ein wenig länger gedaurt, bis dieses in Deutschland umgesetzt wurde. Doch ist diese Erleichterung in allen Bereichen für eine lebendige Wirtschaft immer gut, da oft die Papierhürden etc. es nicht zugelassen haben, dass Unternehmen wachsen können.
Ob denn diese Regleung wirklich schon sinnvoll anwendbar ist, wenn man 1 € besitzt kann man so auch nicht sagen. Ich denke da viel eher, dass die Strategie wichtig ist. Und mit einem guten Businessplan, sowie einer hervorragenden Strategie sollte man den Unternehmergeist nicht bremsen.
Vielleicht nochmal für alle die wichtigsten Neuerungen, die zum 1.1.2008 in Kraft treten.
* Die Herabsenkung des Mindestkapitals für eine GmbH von 25.000 Euro auf 10.000 Euro ist vorgesehen. Hier soll vor allem verhindert werden, dass Unternehmer im Ausland Gesellschaften gründen, da dieses dort für sie rentabler ist
* Die Möglichkeit, mit weniger Kapital (mindestens 1 Euro), eine GmbH in der Variante der sogenannten haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft zu gründen. Hierbei muss man sich aber verpflichten die Gewinnauschüttung zu investieren, um eben so schnell wie möglich die 10.000 Euro zu erreichen.
* Beurkundungsfrei - bei Verwendung einer vorgegebenen Mustersatzung- eine "Standard-GmbH" zu gründen, somit wird hier kein Notar nötig.
*vDie Beschleunigung des Eintragungsverfahrens beim Handelsregister durch vollständige Abkopplung vom verwaltungsrechtlichen Genehmigungsverfahren. Und diese Erleichterung ist ebenfalls sehr wichtig, da hier die bürokratischen Hürdn genommen werden, die oftmals solche Anträge scheitern lassen.
gruss
payon