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Hallo zusammen (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Hallo zusammen
#3520
Hallo zusammen vor 8 Monaten, 2 Wochen Karma: 0  
Hallo Andreas73,

xt:Commerce kenne ich auch. Es ging mir eher darum, mich für eine fertige Shoplösung eines Hosters oder eine freie Lösung zum selber konfigurieren zu entscheiden...
Auf Tradoria bin ich erst über legalershop.de gestossen, der Rahmenvertrag mit DHL reizt mich ein wenig, ist für Dropshipping aber natürlich Banane...
Mal sehen, ich halte euch auf dem laufenden.
Was mich aber immer noch interessiert, ist eure Meinung zum Lieferantendilemma das ich eingangs beschrieben hatte...
Meinungen :cool: ?
winterk (Benutzer)
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#3521
Hallo zusammen vor 8 Monaten, 2 Wochen Karma: 0  
Eine fertige shoplösung ist zwar bequem aber das schränkt einen auch in gewissem maße ein. Zumindest finde ich das so.
Lieferantendilemma habe ich eigentlich nicht. Es braucht zwar seine zeit und mühe aber bisher habe ich alles gefunden was ich benötige (und darüber hinaus).
Andreas73 (Benutzer)
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#3522
Hallo zusammen vor 8 Monaten, 2 Wochen Karma: 0  
Ich würde mir weniger Gedanken zu den Abmahnungen machen, die sind ein lästiges, einzukalkulierendes Übel. Viel spannender ist die Frage:

Läßt sich mit einem Online Shop überhaupt Geld verdienen?


Ich weiß das knapp 90 Prozent aller sogenannten "Etailer" in Bereich IT, Textil/Mode und Spielwaren kein Geld verdienen, sondern deutliche Verluste im Internet einfahren und nicht einmal 3 Jahre aktiv online tätig waren. Warum sollte einem Neuling der Erfolg gelingen? Ich würde gerne ein konkretes Beispiel für den Erfolg erfahren, wo bitte ist ein Etailer der Geld verdient. Ich stelle allerdings Anforderungen: 1. Der Etailer muß mehr als 18 Monate aktiv sein. 2. Der Etailer verkauft keine Spezialprodukte, sondern handelsübliche Waren aus den oben genannten Bereichen, die wohl als Kernbereiche des Handlens im Internet bezeichnet, zumindest unter den TOP 10 Branchen genannt werden dürften.

Die Shops, die ich bisher über diese Plattform habe kennengelernt, konnten mich nicht überzeugen.
BambooBaer (Benutzer)
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#3523
Hallo zusammen vor 8 Monaten, 2 Wochen Karma: 0  

Ich würde mir weniger Gedanken zu den Abmahnungen machen, die sind ein lästiges, einzukalkulierendes Übel. Viel spannender ist die Frage:

Läßt sich mit einem Online Shop überhaupt Geld verdienen?


Das eine schliesst das anderen mit ein. Solange Abmahnungen wie du schreibst ein einzukalkulierendes Übel sind, muss man sie wie Strom und Bankgebühren in die Wirtschaftlichkeitsrechnung einbeziehen.

Grundsätzlich sprichst du ein imho wichtiges und hochinteressantes Thema an. Die Sache hat allerdings zwei Haken.
Der eine ist, das eine Vielzahl von Shopprojekten unglaublich blauäugig aufgezogen werden. Die Folge ist der drölfundzigste IT-Reseller Shop, der schlecht designt und null beworben auf seinen Untergang im Grundrauschen wartet. Diese müssten von vornherein aus der Wertung fallen, da sie realistisch nie eine Chance auf Wirtschaftlichkeit haben.
Der andere Haken liegt einfach daran, dass erfolgreiche Konzepte in dem Bereich viel mit Witz und/oder Finanzkraft erreicht haben. Der erste Fall wird sich hüten, das ganze breitzutreten, der zweite wird hier entweder nicht auftauchen oder nur bedingt zur Nachahmung geeignet sein, weil eben diese Kraft meist fehlt.
In Konsequenz wird es auf ein wahnsinnig "neues" Konzept oder eine Nischenmarktabdeckung hinauslaufen, wenn jemand die von dir beschriebenen Kriterien erfüllt.
winterk (Benutzer)
Fresh Boarder
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#3524
Hallo zusammen vor 8 Monaten, 2 Wochen Karma: 0  
Was BambooBaer schreibt, stimmt sogar. Die meisten sind spätestens nach 18 monaten (oder kürzer) vom markt versachwunden. Fast alle haben den gleichen fehler gemacht: sie haben falsch kalkuliert und auf ebay gesetzt.
Aber ebay ist leider der grösste gewinnkiller den es überhaupt für einen onlinehändler geben kann. Die gebühren fressen schnell einen grossteil des gewinns auf. Dazu kommt der extrem harte konkurrenzkampf. Viele haben auch einen normalen onlineshop aber der dient hauptsächlich als "alibi". Dafür wird kaum werbung gemacht bzw. wird darin nicht groß investiert. Es gibt haufenwiese shops, die einmal erstellt wurden und dann nicht mehr gepflegt werden. Jeder kennt mindestens 2-3 fälle.

Ich kenne (wie schon woanders geschrieben) personen, die erfolgreiche onlinehändler sind und davon leben. Die machen das aber hauptberuflich und konzentrieren sich nicht nur auf ebay. Die haben auch ihre shops in printmedien beworben und sich mit der zeit eine stammkundschaft aufgebaut. Natürlich kenne ich auch die erfolglosen bzw. gescheiterten personen. Die hatten vieles gemeinsam: Falsch kalkuliert, versucht nebenberuflich ohne grossen aufwand das ganze zu betreiben (mal eben so geht halt nicht), schlechte organisation, nur auf ebay konzentriert. Spätestens wenn sich dann das finanzamt meldete, war es vorbei. Da kam dann das große erwachen denn dann haben die am ende noch drauf gezahlt. Bei denjenigen, die das auch noch über das privatkonto anstatt eines eigenen geschäftskonto (kostet ja auch geld) betrieben haben, durften sich noch auf eine deftige rechnung vom steuerberater freuen

Ich glaube wir sollten mal einen thread machen, wo wir alle anfallenden kosten auflisten. Überall wird erzählt das beim drop shipping kein eigenkapital nötig ist. Das ist aber schlicht falsch.
Andreas73 (Benutzer)
Senior Boarder
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#3525
Hallo zusammen vor 8 Monaten, 2 Wochen Karma: 0  

Ich glaube wir sollten mal einen thread machen, wo wir alle anfallenden kosten auflisten. Überall wird erzählt das beim drop shipping kein eigenkapital nötig ist. Das ist aber schlicht falsch.


Das wäre doch mal eine gute Sache... Auch den ganzen Kram, der bei Vorbereitung, Gründung und Shopstart beachten muss könnte man da zusammenfassen... (Zumindest solange nicht in den Bereich private Rechtsberatung reinkommt)
winterk (Benutzer)
Fresh Boarder
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