Wie wichtig sind Social Media-Kanäle für einen Blog?

1
57
soziale kanäle blog
© scanrail, depositphotos.com

Jeder Blogbetreiber möchte natürlich, dass viele Menschen die Beiträge seines Blogs lesen und danach auch wiederkommen. Dabei gibt es viele Faktoren, die darüber entscheiden, wie erfolgreich ein Blog ist, und wie viele Internetnutzer man mit seinem Blog erreicht. Einer dieser Faktoren sind die Social Media-Kanäle.

Social Media-Kanäle können wesentlich dazu beitragen, den eigenen Blog populärer zu machen und neue Leser zu gewinnen. Wie das konkret aussieht und umzusetzen ist, wird im Folgenden genauer erläutert.

Social Media

Dieser Begriff ist mit dem Internet entstanden und hat sich heutzutage fest etabliert. Er beschreibt digitale Medien, auf denen soziale Kontakte gepflegt werden und man mit anderen Nutzern kommunizieren kann. Hierbei werden auch Inhalte, wie zum Beispiel interessante Webseiten und Artikel geteilt, verlinkt und ‚geliked‘. Beinah jede Privatperson, jedes Unternehmen oder jeder Star hat eine Social Media-Seite. Diese kann für die verschiedensten Dinge verwendet werden, wie zum Beispiel für den Kontakt mit seinen Fans, Marketingzwecke oder Austausch von Fotos und Videos mit seinen Freunden und Verwandten.

Die verschiedenen Plattformen

Mittlerweile gibt es eine Reihe verschiedener Social Media-Kanäle. Die bekanntesten bilden wohl Facebook, Twitter, Instagram und Google+. Jeder von Ihnen hat wahrscheinlich mindestens ein Profil auf einer der genannten Seiten, vielleicht sogar mehr. Social Media ist nicht nur etwas für jüngere Nutzer, auch die ältere Generation nutzt diese Plattformen. Eventuell nicht so ausgiebig wie die Jugend, aber auch sie möchten sich informieren und nutzen die sozialen Seiten natürlich auch, um mit alten Freunden und Bekannten in Kontakt zu stehen. So ist es hilfreich als Blogbetreiber auch ein Profil auf den genannten Social Media-Seiten anzulegen, um den Lesern näher zu kommen und so Werbung für seinen eigenen Blog und die Beiträge machen zu können.

Twitter @ #hashtag

Auf Twitter gilt es seine Nachricht möglichst kurz und präzise zu halten, denn es stehen nur 140 Zeichen zur Verfügung, um seiner Nachricht Ausdruck zu verleihen. Eine Nachricht, ein Tweet, wird an alle Follower (vergleichbar mit den Freunden auf FB) gesendet. Zusätzlich kann man ein Bild zum Text anhängen und einen Hashtag der beispielsweise so lauten kann: ‚Guten Morgen an alle. #Kaffee‘. Durch diese Funktion können Tweets gefiltert werden und es entstehen Trends. Mit einem @ kann jemand adressiert werden und somit direkt angesprochen werden. Über Twitter lassen sich so viele kurze Nachrichten versenden und man kann direkt mit den Lesern kommunizieren – öffentlich. Dies kann gute PR sein.

Facebook „Daumen hoch“

Das gute blaue Gesichtsbuch. Hier ist zwar alles im Mittelpunkt der Öffentlichkeit, aber dies ist auch so gewollt. Jeder User, oder eben Blog, hat hier die Möglichkeit sich durch sein Profil oder noch besser durch eine Fanseite zu repräsentieren. Jeder der ein ‚Like‘ auf einer öffentlichen Seite hinterlässt (somit Fan wird) erhält Nachrichten und Posts, welche die Seite teilt oder veröffentlicht. Die Funktion des Facebook-Messengers wird häufig genutzt um private Nachrichten zu verschicken und Komplimente, Anregungen oder auch Beschwerden auszutauschen. Natürlich hat Facebook auch seine berühmte Kommentarfunktion. Diese eignet sich wunderbar, um die eigenen Beiträge kommentieren zu lassen. Dadurch kann man ein Feedback seiner Leser erhalten, und dieses dafür nutzen sich in seinem Schreibstil oder bei der Themenauswahl weiter zu verbessern. Des Öfteren werden auch Gewinnspiele über Facebook veranstaltet, mit der Bedingung, dass man zuerst Fan werden muss, um daran teilzunehmen zu können.

Instagram Zeig her!

Mit Instagram werden ausschließlich nur Fotos geteilt. Diese werden meist noch mit einem Filter bearbeitet. Das soll dadurch eine eine bestimmte Zielgruppe ansprechen. Auch hier werden über ein Profil eben diese Bilder veröffentlicht unter der Nennung von vielen verschiedenen Hashtags wie zum Beispiel #Mode2015 an seine Zielgruppe gelenkt. Da hier meist nur Fotos geteilt werden, eignet sich Instagram insbesondere für Blogs, in denen Fotos im Mittelpunkt stehen. Das können zum Beispiel Blogs über Mode und Fashion oder über Reisen sein.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit die Profile miteinander zu verbinden. Das hat den Vorteil, dass Sie nur auf einem der Profile etwas teilen müssen. Durch die Verbindung erscheint Ihr Beitrag dann auch auf anderen Seiten. Zudem bieten viele Blogsysteme, wie zum Beispiel WordPress die Möglichkeit an, neue Artikel automatisch in Ihre Fanseiten und Profile zu integrieren. Haben Sie somit einen neuen Beitrag veröffentlicht, wird dieser automatisch auch dort zu sehen sein.

Reichweite

Durch das Teilen der ursprünglich von Blogbetreiber verfassten Beiträge wird die Reichweite automatisch vergrößert, indem die Nutzer es mit ihrem Freundeskreis teilen. Dadurch können Sie sehr viele neue Leser erreichen, die Sie vermutlich über die Google-Suchmaschine nicht hätten gewinnen können. Um eine noch größere Reichweite zu erzielen, gibt es auch die Möglichkeit Ihren Beitrag als Werbebeitrag einzustellen. Sie bestimmen dabei die Zielgruppe sowie das Alter sowie das Budget, das Sie ausgeben möchten. Facebook zum Beispiel liefert dabei genaue Analysen darüber, wie viele Nutzer Ihren Beitrag gelesen, geliked oder geteilt haben.

Benutzerfreundlich

Allein Facebook hat mittlerweile weit über eine Milliarde aktiver Nutzer und auch andere soziale Medien sind weltweit im Einsatz. Das geht natürlich nur, wenn die Plattform sehr intuitiv und benutzerfreundlich bedient werden kann. Die Profilerstellung und Einrichtung ist schnell gemacht und auch das Einstellen eines Posts, Tweets oder Beitrags ist ein Kinderspiel. Man sollte jedoch beachten, dass jedes Profil auch ein Impressum besitzen muss, damit es dem deutschen Recht entspricht. Viele soziale Dienste haben sich dem bereits angepasst und bieten eine entsprechende Impressum-Seite, die von Ihnen unbedingt ausgefüllt werden muss.

Kontakt in Echtzeit und Newsfeed

Ein großer Vorteil gegenüber Suchmaschinen ist, dass alles in Echtzeit abläuft und so aktuell bleibt. Suchmaschinen benötigen oftmals Tage oder Wochen, um neue Beiträge zu indexieren. Und je nachdem wie gut, die eigene Seite in den Suchmaschinenergebnissen vertreten ist, kann es noch einmal eine Weile dauern, bis der Beitrag auch gute Plätze einnimmt, so dass er über die Suchergebnisse gefunden werden kann. Bei Facebook und Co. sind die Artikel sofort sichtbar, da der Tweet oder Post, den Sie mit Ihren Fans teilen auch dort sofort angezeigt wird. Stellt ein Blogbetreiber eine Nachricht über diese Plattformen ein und verlinkt neue Posts, dann verbreitet sich die Nachricht schneller, als wenn der Post nur auf dem Blog selbst veröffentlicht wird. Es wird eine breitere Masse angesprochen und die Leser werden über die Social Media-Kanäle sofort benachrichtigt und je nach Nutzung und Einstellungen auch über Ihr Smartphone über neue Beiträge informiert.

Fazit

Es ist demnach als Blogbetreiber sehr wichtig einen oder mehrere Social Media-Profile anzulegen und diese für die eigenen Werbezwecke zu verwenden. Denn dadurch erreicht man neue Leser, die vielleicht über Suchmaschinen gar nicht auf den Blog aufmerksam geworden wären. Zudem sind Social Media-Seiten aktueller als Suchmaschinen, was insbesondere bei Beiträgen über aktuelle Themen und News eine große Rolle spielen kann. Und über die sozialen Kanäle halten Sie den Kontakt zu den Lesern und können diese leichter über Neuigkeiten und neue Beiträge informieren.

1 Kommentar

Kommentieren Sie den Artikel