Tipps für erfolgreichen Handel

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@ HASLOO, depositphotos.com

Der Erfolg eines Handelsunternehmens hängt von zahlreichen Faktoren ab. Ein Händler soll sämtliche Dinge vor Auge halten um auch bei schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich zu sein. Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Handel?

1. Die Sortimentsgestaltung ist eins der wichtigsten Faktoren. Um ein reizendes Sortiment zusammenstellen zu können, soll der Unternehmer Informationen über die potenziellen Kunden und ihre Bedürfnisse einholen. Erfahrene Händler haben sich zu Wunschdetektiven trainiert, da der Handel den Bedarf des Kunden decken soll. Möglichst soll ein Produktsortiment angeboten werden, das sich von den bereits vorhandenen unterscheidet. Firmen, die sich in einer Produktgruppe spezialisieren sind oft erfolgreicher als die „Allesanbieter“.

2. Qualität des Services ist das A und O eines Dienstleistungsgeschäftes. Dazu gehört auch der Handel. Gute Bedienung der Kunden steht ganz oben in der Liste der Erfolgskriterien. Man soll auf das Training des Verkaufspersonals achten, da höfliches Benehmen und Durchführung von erfolgreichen Kundengesprächen eine höhere Abschlussquote bringen. Zum professionellen Eindruck soll man auch die Bekleidung des Verkaufspersonals mit Bedacht wählen.

3. Die richtige Preisgestaltung ist auch ein wichtiger Beitrag zum Erfolg. Hier ist entscheidend, ob die Kunden bereit sind, den geforderten Preis zu bezahlen. Falls der Kunde das Gefühl hat, das ein Geschäft günstige Preise anbietet, ist der Erfolg vorprogrammiert. Günstige Preise sind in schwieriger Wirtschaftssituation höchstens angesagt. Hier ist eine ausführliche Marktforschung erwünscht: die Preise der Konkurrenz sollen im Vergleich zur Leistung ihrer Produkte analysiert werden. Oft hilft das Internet, Angaben für die Analyse zu finden.

4. Die Warenpräsentation spielt immer eine bedeutende Rolle. Nur was gut aussieht wird auch gekauft. Auch die Verkaufsflächen, Läden sollen professionell, mit einem ansprechenden Design ausgestattet werden. Wer um die Macht des ersten Eindrucks weiß, kann mit frischen Ideen zur Shop- und Schaufenstergestaltung Kaufimpulsen schaffen, da die meisten Menschen ihre Kaufentscheidungen aus dem Gefühl heraus treffen.

5. Ohne Marketing kann eine Unternehmung schwierig überleben. Um das Produkt verkaufen zu können, muss das Unternehmen die Kunden über seine Anwesenheit informieren, also Werbung machen. Viele Geschäftsgründer vergessen aber, ein Marketing-Budget einzuplanen. Manchmal werden die Marketing-Kosten zu gering eingeschätzt. Es hängt natürlich vom Budget ab, welche Kommunikationskanäle genutzt werden können, da nicht jede Firma sich die teure Fernsehwerbung leisten kann. Klassische Werbung in Printmedien und im Radio kostet weniger und die Methode des Direktmarketings: Direct Mail und Telefonanrufe an ausgewählte Kunden, können aus geringerem Budget finanziert werden.

6. Online Marketing darf man auf keinen Fall vergessen, es steht wirklich jedem zur Verfügung. Sinnvolle Online Marketing-Maßnahmen bringen Bekanntheit, Besucher und Kunden. Web 2.0 Lösungen wie die durchgedachte Benutzung von Social Media wie Facebook, Twitter und Blogs sollen von jeden Unternehmen ausgenutzt werden. Die Vorteile von Online Handel werden durch die Erfolgsmeldungen aus der Online Branche gekennzeichnet. Die Möglichkeit, um ein Webshop zu betreiben steht jedem Händler zur Verfügung.

7. Unternehmer haben eine Fülle gesetzlicher Vorschriften zu beachten. So gibt es eine ganze Reihe von Gesetzen, die eingehalten werden müssen. Um die vielen Fallstricks zu vermeiden ist auf professionelle juristische Unterstützung nicht zu verzichten. Abmahnungen sind nicht nur ärgerlich sondern können die Existenz gefährden.

8. Ein Geschäft soll letzten Endes rentabel sein. Sorgfältiges Management von Finanzen ist für jede Unternehmung wichtig. Erstellung der jährlichen Gewinn- und Verlustrechnungen ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Informationsbedarf von Eigentümern und Management verlangt auch, dass die Ertragslage ausführlich untersucht wird. Um den Warenbestand kontinuierlich finanzieren zu können, soll ein Händler die Liquidität des Geschäftes planen. Man muss also wissen, wie viel Kapital zu welchem Zeitpunkt benötigt wird. Dieser Kapitalbedarf muss entweder vom Eigenkapital oder vom Fremdkapital gedeckt werden.

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