Marketing in der Gründungsphase – warum ist es so wichtig?

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© FatimaJ, depositphotos.com

Marketing ist für den Unternehmenserfolg unerlässlich. Allerdings sollte man sich damit schon in der Gründungsphase befassen und nicht erst hinterher.

Ist das Unternehmen erst einmal gegründet, dann ist es in vielen Fällen oft doppelt so schwer, die Firma überhaupt bekannt zu machen. Schuld daran ist meistens das zu knappe Budget, weil dieser Faktor im Businessplan nicht korrekt eingeplant wurde. Potenzielle Kunden sind aber im Prinzip nur über gezieltes Marketing zu erreichen.

Wie macht man auf sein Unternehmen in der Gründungsphase aufmerksam?

Täglich kämpfen immer mehr Start-ups um die Aufmerksamkeit von zukünftigen Kunden. Kein Wunder also, wenn vor allem in der Gründungsphase das Thema Marketing oft über den Kopf wächst. Im Prinzip kann man davon ausgehen, dass es anfangs noch keine große Rolle spielt wie gut oder wie schlecht ein bestimmtes Produkt ist. Man kann das beste Produkt anbieten, aber wenn es niemand kennt, dann nützt das in der Praxis überhaupt nichts. Marketing ist also unheimlich wichtig, um im Geschäftsleben Erfolg zu haben.

In erster Linie sollte man von seinem Produkt oder den angebotenen Dienstleistungen überzeugt sein. Nur wer selbst von etwas bestimmten so richtig überzeugt ist, ist auch in der Lage, dies anderen Menschen schmackhaft zu machen. Kann man das nicht, dann lohnt sich gegebenenfalls der Einsatz von professionellen Experten. Selbstverständlich muss man dabei auch wissen, an welche Zielgruppe man sich überhaupt wendet, um nicht unnötig Geld ausgeben zu müssen.

Ein weiterer bedeutender Faktor bei Marketing in der Gründungsphase ist die Konkurrenz. Wer sich mit seiner Konkurrenz etwas näher beschäftigt, ist auch in der Lage die Stärken und Schwächen von anderen Unternehmen zum eigenen Vorteil auszunützen. Selbstverständlich setzt dieser Punkt allerdings auch gute Marktkenntnisse voraus.

Wer sich bereits einen Überblick über den vorhandenen Markt verschafft hat, kann dadurch sicherlich auch die aktuellen Trends und Wettbewerbe einschätzen. Dies sind übrigens nicht nur ausgezeichnete Ausgangsstrategien für erfolgreiches Marketing bei der Gründung, sondern auch für das fortgeschrittene Stadium.

Welche Werbung ist für die Gründung überhaupt relevant?

Die jeweiligen Werbemaßnahmen sind in erster Linie auch vom vorhandenen Budget abhängig. Ideal sind deshalb Online-Marketingstrategien, da diese im Vergleich zur traditionellen Werbung deutlich billiger sind. Notwendig ist auf jeden Fall ein Webauftritt, den man auch ohne große Grundkenntnisse selber machen kann. Die meisten Internetbenutzer informieren sich sowieso zunehmend mehr über Angebote und Preise auf den jeweiligen Unternehmenswebseiten.

Wer sich bereits über seine möglichen Zielkunden informiert hat, ist dadurch in der Lage abzuschätzen, wie und wo der Kunde seine gewünschten Produkte oder Dienstleistungen kauft. Statistiken weisen darauf hin, dass ca. 27 Millionen Menschen in Deutschland ihre Käufe per Internet tätigen.

Allerdings ist eine Webseite noch lange nicht ausreichend, um im Internet auch wirklich gefunden zu werden. Gründer müssen sich deshalb auch mit der Suchmaschinenoptimierung befassen und den Traffic, sowie auch das Ranking steigern. Auch hierzu findet man unzählige Angebote von preiswerten Anbietern, die diesen Service all inklusive mit anbieten. Eine weitere Möglichkeit bietet die Suchmaschine selbst durch das Marketing- Angebot rund um Google Adwords.

Je nach Branche kann sich das Einbinden von Social Media lohnen. Es kommt auf jeden Fall auf die genaue Zielgruppe an, ob diese überhaupt auf Xing oder Facebook aktiv ist. Allerdings ist dieser Faktor auch mit einem größeren Zeitaufwand verbunden.

Ansonsten besteht natürlich auch die Möglichkeit über Newsportale auf sich schon in der Gründungsphase aufmerksam zu machen. Es gibt zahlreiche Portale und Blogs, die sich für Existenzgründer eignen, um ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen. Je interessanter die Gründungsidee, desto mehr Chancen hat man aufgenommen zu werden.

Auf was sollte man bei der Berechnung vom Marketingbudget achten?

Es ist klar, dass man die genauen Kosten nicht auf jeden Cent genau planen kann. Allerdings fallen vor allem in der Gründungsphase noch sehr viele Kosten an, an die man überhaupt nicht gedacht hat. Dazu zählen unter anderen

  • Briefpapier und Visitenkarten
  • Erstellung der Webseite und der dazu gehörige Webspace
  • Sonstige Gestaltungskosten (Logoentwürfe, etc.)
  • Anfahrts- und Reisekosten

Man ist in der Gründungsphase nicht unbedingt auf teure Plakatentwürfe oder Flyer zur Geschäftseröffnung angewiesen, da es in erster Linie auf die eigene Branche darauf ankommt. Auch auf Werbung in der Zeitung oder im Radio kann im heutigen Zeitalter verzichtet werden, wenn man beispielsweise vorwiegend Online tätig sein wird. Zum Online-Marketing zählen Möglichkeiten wie Google Adwords, E-Mailaktionen und Newsletter, Werbung bei YouTube, sowie auch bei Facebook oder dem Affiliate-Marketing. Gegebenenfalls lohnt sich auch die Werbung mit Bannern auf anderen Webseiten oder die Einbindung in ähnlichen Online-Shops.

Eine Zusammenstellung der Kosten ist schwer abschätzbar und abhängig von den Zielen, die man erreichen will. Es kann zwischen anfänglichen 200 Euro bis hin zu 10000 Euro pro Monat betragen. Das hängt ganz von der Strategie und dem Mix ab, den man wählt, um seine potenziellen Kunden erreichen zu können. Meistens sollte man aber klein anfangen und nach einer gewissen Resonanz und Reflow weitere Investitionen tätigen. Nur so kann man eine gewisse Kontrolle über den Rückfluss behalten, ohne dabei viel Geld für das Marketing auszugeben, um im Nachhinein festzustellen, dass die Strategie nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.  Zudem ist es sinnvoll bei größeren Ausgaben auch eine Agentur hinzuzuziehen, die das nötige Know-How hat, um eine zielführende Strategie zu erarbeiten. Auch der Umgang mit den Anbietern wie Google Adwords muss zunächst einstudiert werden, und auch hier lohnt sich aus diesem Grund der Rat eines Experten, da dieser viel schneller und effizienter mit diesen Tools umgehen kann. Und nur eine professionelle Bedienung dieser Tools garantiert auch, dass die Marketingausgaben keine Fehlinvestition waren.

Fazit

Die Kosten für Marketing in der Gründungsphase können also speziell durch das Online-Marketing in Grenzen gehalten werden. Allerdings sollte man diesen finanziellen Aufwand unbedingt als zukünftiger Gründer im Businessplan mit einbeziehen. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, muss man unbedingt seine Mitstreiter, das Marktgeschehen und vor allem die Zielgruppe wirklich gut genug kennen. Nur mit diesen Kenntnissen wird es für Gründer möglich sein, auch mit einem geringen Marketingbudget Erfolg zu haben.

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