Eine Marktanalyse richtig angehen

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© nataliia, depositphotos.com

Unter Marktanalyse versteht man die Markforschung in Bezug auf vorhandene Marktdaten, was einen speziellen Markt und auch einen bestimmten Zeitpunkt angeht. Für einen Businessplan beispielsweise ist eine Marktanalyse unerlässlich. Die Marktanalyse, sowie auch die genaue Wettbewerbsbetrachtung sind im Prinzip die eigentliche Grundlage für den Businessplan und somit auch für weiteres Kapital. Als erstes muss allerdings die genaue Zielgruppe definiert werden, so dass man die Nachfrage und auch die Marktgröße relevant beurteilen kann.

Ist die Zielgruppe erst einmal fest gelegt, dann kann man auch den individuellen Markt für das eigene Start-Up bestimmen. In einem guten Businessplan sollte eine kurze Marktbeschreibung noch vor der eigentlichen Analyse vorhanden sein. Dadurch kann man sich schon im Vorfeld einen guten Überblick über die eigentliche Geschäftsidee verschaffen. Eine Marktanalyse ist im Prinzip mit der wichtigste Faktor, wenn es um bedeutende Entscheidungen für Unternehmen geht. Durch eine entsprechende Untersuchung können im Prinzip alle Märkte auf ihre Erträglichkeit untersucht werden, also auch die Finanzmärkte, Gütermärkte, sowie die Aktienmärkte. Die Analyse dient den Unternehmen, sich einen ausgezeichneten Überblick über das Marktpotenzial, Volumen, Marktanteile, über das erwartete Wachstum und auch über die aktuelle Konjunkturlage und Trends  zu verschaffen.

Wie erstellt man eine Marktanalyse?

Bei einer Marktanalyse handelt es sich eigentlich um nichts anderes, als um die Beurteilung, ob man ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen kann oder nicht. Dadurch lässt sich eine in der Regel klare Positionierung erzielen, da ersichtlich wird, wer überhaupt zukünftige Kunden sein können und wie das Kaufverhalten sein kann. Für die Aufstellung einer Marktanalyse ist es deshalb sehr wichtig, erst einmal die eigentliche Zielgruppe, oder mögliche potenzielle Kunden festzulegen. Diese sehr wichtige Prüfung kann man entweder in Auftrag geben, oder gegebenenfalls auch selbst ausführen. Wer die Marktanalyse selbst ausführen will, sollte in der Lage sein, auf folgende Fragen die Antwort zu haben:

  • Wer könnte an diesem Produkt oder Dienstleistung interessiert sein?
  • Warum kaufen die Kunden dieses Produkt oder diese Dienstleistung?
  • Wo und in welcher Form kann das Angebot erworben werden?
  • Wer sind die aktuellen Konkurrenten?
  • Welchen Zweck hat das Produkt?
  • An welchen Standpunkten findet der meiste Verkauf statt und warum?
  • Was für Produkte oder Dienstleistungen werden sonst noch von der Konkurrenz angeboten?

Bei einer guten Marktanalyse achtet man allerdings auch darauf, wie man im Vergleich erfolreich verkaufen kann. Also genau darum, warum man als Unternehmen von der eigentlichen Konkurrenz positiv absticht. Eine Marktanalyse ist auf jeden Fall eine sehr lohnenswerte Investition und das nicht nur, wenn es um neue Start-Ups geht.

Was ist die Basis für eine Marktanalyse?

Die eigentliche Basis für eine Marktanalyse ist erst einmal eine gute Geschäftsidee. Anhand einer Marktanalyse lässt sich der eigentliche Zielmarkt feststellen, die Marktentwicklung und auch die Marktgröße, sowie die Wettbewerbsanalyse. Durch die Wettbewerbsanalyse lässt sich genau feststellen, welche Chancen man aktuell als Gründer auf dem jeweiligen Markt hat. Die eigene gewünschte Position lässt sich durch die Markt- und Wettbewerbsanalysen deutlich ableiten. Auch kann man sich dadurch Zutritt in vorhandene Marktbarrieren verschaffen und Erfolgsfaktoren schon im Voraus einplanen.

Welche Methoden gibt es zur Marktanalyse?

Es gibt mehrere interessante Methoden, wie man eine Marktanalyse auch wirklich effizient ausführen kann. Wichtig ist, dass man dabei zwischen der Primär- und der Sekundärforschung unterscheiden kann. Bei der Primärforschung geht es hauptsächlich um die aktuellsten Daten, die man durch Hilfe von professionellen Experten in Bezug auf den Zielmarkt erwerben kann. In diesem Fall bezieht sich die Marktforschung auf die individuellen Untersuchungszwecke. Was die Sekundärmarktforschung angeht, so handelt es sich dabei in der Regel um Untersuchungen und bereits vorhandenen Daten aus der Vergangenheit. Es müssen also in diesem Fall keine aufwendigen Untersuchungen ausgeführt werden. Fachzeitschriften, Unternehmensberichte sowie auch Berufskammern und das statistische Bundesamt liefern eigentlich gute Daten, die für eine Marktanalyse benötigt werden.

Fazit

In der Regel werden die Marktanalysen von kleinen Unternehmen oder Start-Ups selbst ausgeführt um vor allem die relativ hohen Kosten zu sparen. Ansonsten kann man natürlich auch selbstverständlich die kostenpflichtigen Marktforschungsinstitute beauftragen, um die benötigten Marktanalysen durchzuführen, was allerdings in vielen Fällen überhaupt nicht notwendig ist. Bei der Marktanalyse ist übrigens auch wichtig, ob es gegebenenfalls ideale Ersatzprodukte oder andere Alternativen für das angebotene Produkt oder die Dienstleistung gibt. Man kann sich also in keinem Fall nur auf Zahlen verlasse, da auch neue technologische Innovationen eine wichtige Rolle dabei spielen, ob ein Produkt überhaupt gefragt ist, oder nicht. Das beste Beispiel hierzu ist unter anderem der Walkman, der zuerst durch den CD-Player und anschließend durch den MP3-Player ersetzt wurde. Je attraktiver ein Markt ist, desto mehr Mitstreiter und Mitbewerber gibt es auch. Man muss also selbst herausfinden, wie man den Konkurrenten gegenüber die Kunden abstreiten kann.

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