Die wichtigsten SEO Rankingfaktoren 2015 – Darauf achtet Google

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Ranking-Faktoren 2015
© urostomic, depositphotos.com

Searchmetrics hat in diesem Jahr wieder die Rankingfaktoren veröffentlicht. Insbesondere für Suchmaschinenoptimierer ist diese Zusammenstellung eine sehr wichtige Lektüre. Seht selbst, welche Ranking-Faktoren auch in diesem Jahr nicht vernachlässigt werden dürfen, um gute Suchmaschinenergebnisse zu erzielen.

Wer ist Searchmetrics?

Searchmetrics GmbH ist ein deutsches SEO-Unternehmen, das mittlerweile weltweit agiert und bereits vor Jahren wohl eines der besten SEO-Tools entwickelt hat. Hinter der Searchmetrics Suite sitzt eine riesige Datenbank, die beinah alle relevanten Suchbegriffe und deren Verläufe in Suchmaschinen archiviert. Dadurch lassen sich Ranking-Verläufe nachbilden. Zudem kann die Suite eine sehr umfangreiche SEO-Analyse von Webseiten durchführen, und so zeitliche Veränderungen mit den Suchmaschinenergebnissen korrelieren. Bereits mehr als 8000 weltweit bekannte Marken nutzen das Tool, um die Performance und Sichtbarkeit Ihres Internetauftritts zu steigern.

Was sind Rankingfaktoren?

Alle Jahre wieder stellt Searchmetrics eine sehr detaillierte Analyse zur Bewertung verschiedener Rankingfaktoren auf, die Einfluss auf die Suchmaschinenergebnisse in Google haben können. Dazu nutzt Searchmetrics seine gesammelten Daten, die Rankingverläufe sowie Webseitenanalysen eines Jahres beinhalten. Die Analyse basiert dabei auf der Auswertung der Top30-Suchergebnisse in Google für ein Set von 10.000 Keywords. Dabei werden alle wichtigen aber auch unwichtigen Ranking-Faktoren untersucht und mit den Suchergebnissen korreliert, um mögliche Veränderungen zu erkennen. Unter anderem sind es die bekannten Backlinks, oder der Inhalt einer Seite. Aber auch die Einflüsse von Social Media sowie Nutzerfreundlichkeit werden untersucht.

Die wichtigsten Ranking-Faktoren 2015

1. Relevanz von Backlinks nimmt ab

Zwar sind die Backlinks immer noch wichtig. Aber ihre Relevanz nimmt ab. Insbesondere aber künstlich erzeugte Links haben immer weniger Bedeutung, was sich auch im Rückgang von sogenannten Link-Farmen und Webkatalogen widerspiegelt. Dafür aber werden Links auf den eigentlichen Inhalt der Seite immer wichtiger. Denn nur wenn der Inhalt gut ist, wird dieser im Netz weiter empfohlen. Aus diesem Grund ist auch eine Abnahme von Links zu erkennen, die direkt auf die Startseite führen. Vielmehr werden nun direkt Unterseiten verlinkt. Auch ist ein Rückgang von Keywords im Anchortext zu beobachten. War dies früher ein sicherer SEO-Garant, versucht man heutzutage das Keyword innerhalb der Verlinkung zu meiden.

2. Onpage-Optimierung immer noch Grundvoraussetzung

Die technische Suchmaschinenoptimierung ist weiterhin sehr wichtig und hat viel Einfluss auf das Ranking. Was jedoch hinzukommt ist die Optimierung der Interaktion mit dem Nutzer. Responsive Design ist sehr wichtig geworden, da viele Nutzer die Webseiten per Smartphone oder Tablet aufrufen. Auch eine gute Linkstruktur führt zu einer besseren Nutzerfreundlichkeit, da der Nutzer sich besser zu Recht findet. Und was für den Nutzer von Vorteil ist, gilt auch meist für den Bot, der die Webseite anhand derer Linkstruktur crawlt. So misst Google unter anderem auch die Time on Site, die ein Indiz dafür ist, wie interessant die Webseite für die Besucher ist.

3. Social Signals weiterhin wichtig

Social Signals korrelieren weiterhin stark mit besseren Rankings. Doch sind es oft Webseiten bekannter Unternehmen, die sowieso ein stark ausgeprägtes Social Marketing betreiben. Es gibt hier aber auch einige Gegenbeispiele, die trotz weniger Social Signals gute Rankingergebnisse erzielen. Auch Google hat bereits vor Jahren Stellung zu diesem Thema bezogen, und betont, das Social Signals keinen Einfluss auf das Ranking haben. Zumindest tragen diese aber zu mehr Traffic bei.

4. Das Keyword verliert an Bedeutung

Hier zeigt sich eindeutig, dass die Suchmaschinenoptimierung auf ein bestimmtes Keyword nicht mehr die Bedeutung hat wie noch vor Jahren. Hat man bei der Keyword-Optimierung den Suchbegriff im Seitentitel, Beschreibung und Inhalt geschickt eingebunden, führt das mittlerweile nicht zwangsläufig zum Erfolg. Es gibt verschiedene erfolgreiche Webseiten, die gut ranken, obwohl das Keyword nicht eingebunden wurde. Auch das Keyword in der URL ist bei weitem nicht mehr so wichtig und hat immer weniger Einfluss auf die Suchmaschinenergebnisse. So lässt sich aus dieser Korrelation ableiten, dass die Bedeutung des einzelnen Keywords auch in Zukunft weiter abnehmen wird. Der Fokus liegt mittlerweile ganz klar auf dem Inhalt.

5. Holistischer, hochwertiger Content

Wie schon seit Jahren steht der Seiteninhalt immer mehr im Mittelpunkt. Das ist auch verständlich. Denn dadurch verbessert sich natürlich auch die Qualität der Seite und die Nutzer haben einen Mehrwert durch die Optimierung des Contents. So ist die durchschnittliche Wortanzahl weiter gestiegen und die Artikel lesen sich leichter und verständlicher. Auch ist die Optimierung auf ein bestimmtes Keyword nicht mehr so wichtig. Vielmehr hat die Verwendung von sogenannten Proof-Terms (nahe Verwandte mit dem Hauptkeyword) sowie Relevant Terms (semantisch entfernte Verwandte des Hauptkeywords) zugenommen.

Fazit

Wie bereits seit Jahren zu beobachten, rückt der Nutzer mit seinem Content weiter in den Fokus der Rankingfaktoren. Wichtige Aspekte sind hierbei der Mehrwert des Inhalts, die Nutzfreundlichkeit sowie Lesbarkeit der Texte. Dabei werden Verhaltensmuster von Nutzern genau studiert und in die Ranking-Bewertung aufgenommen. Der Google-Bot ist damit „menschlicher“ geworden. Auf der anderen Seite ist dadurch die Suchmaschinenoptimierung zwar schwieriger aber qualitativ hochwertiger geworden. Denn man optimiert nicht mehr nur für Suchmaschinen, sondern für die Leser und Nutzer der Webseite, die sich auch als Gewinner der Ranking-Faktoren 2015 sehen können.

Die komplette Studie können Sie nach Eingabe Ihrer Kontaktdaten als White Paper auf der Searchmetrics Webseite herunterladen.

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