Businessplan – kleines Lexikon

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@ monticello, depositphotos.com

ABSCHREIBUNGEN sind planmäßige oder außerplanmäßige Wertminderungen von Vermögensgegenständen innerhalb eines Zeitraums. Der Wertverlust kann aus Alterung und Verschleiß oder aus Unfallschaden oder Preisverfall stammen. Die Abschreibung wird als Aufwand in der GuV berücksichtigt.

ABZINSUNG erfasst einen Rechenvorgang, bei dem der Wert einer zukünftigen Zahlung für einen Zeitpunkt, der vor dem der Zahlung liegt, berechnet wird.

AKTIVA sind Bestandteil der Bilanz, die die Verwendung der Finanzmittel aufzeigen. Sie werden auf der linken Seite einer Bilanz aufgelistet. Ihr Gegenstück bilden die Passiva, die auf der rechten Seite der Bilanz aufgezeigt werden und über die Mittelherkunft informieren.

AUFWAND ist der Verbrauch von Gütern, Waren oder Dienstleistungen in einem bestimmten Zeitraum. Er bedeutet eine Minderung des Unternehmensvermögens, Im Gegensatz zu den Kosten ist er nicht immer mit der betrieblichen Leistungserstellung, Herstellung von Gütern und Dienstleistungen verbunden. (Z. B. eine Spende ist ein Aufwand, aber kein Kost). Alle Aufwände sind in der GuV aufgelistet.

AUSZAHLUNG bezeichnet den Abfluss an Zahlungsmitteln. Sie vermindert den Zahlungsmittelbestand,

BARMITTELBESTAND ist der Bestand an unmittelbar verfügbaren finanziellen Mitteln im Unternehmen. Er ermöglicht, dass das Unternehmen seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommt.

BILANZ kommt aus dem italienischen Wort bilancia, was Waage heißt. Es ist eine Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapitals. Die Bilanz ist die Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Schulden (Passiva). Sie zeigt die Vermögenslage eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag.

BREAK-EVEN-POINT ist ein Zeitpunkt, ab dem das Unternehmen die Gewinnschwelle erreicht und anschließend Gewinne erzielt.

BUSINESS ANGEL heißt eine Privatperson, die Forschungen oder Erfindungen finanziert. Sie kann auch helfen, die Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate zu finanzieren.

CASH FLOW ist die englische Bezeichnung für Geldfluss. Es handelt sich um eine wirtschaftliche Messgröße, die den Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt. Die Messgröße ermöglicht eine Beurteilung der Finanzkraft eines Unternehmens – inwiefern das Unternehmen die Mittel für die Substanzerhaltung des Vermögens und für Erweiterungsinvestitionen erwirtschaften kann.

EINZAHLUNG umfasst alle finanziellen Mittel, die dem Unternehmen zufließen und seinen Zahlungsmittelbestand erhöhen.

ERTRAG ist das Ergebnis der wirtschaftlichen Leistung, enthält die Posten, welche die Unternehmensressourcen vermehren.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG ( abgekürzt GuV) ist neben der Bilanz ein wesentlicher Teil des Jahresabschlusses. Sie stellt Erträge und Aufwendungen eines bestimmten Zeitraumes dar und weist dadurch die Art, die Höhe und die Quellen des unternehmerischen Erfolges aus. Falls die die Erträge die Aufwände überwiegen, ist der Erfolg ein Gewinn, andernfalls ein Verlust. Der Jahresüberschuss dient auch als steuerliche Bemessungsgrundlage.

INTERNAL RATE OF RETURN (IRR) ist eine Methode der Renditeberechnung. Die IRR zeigt, welche interne Verzinsung die Investoren für ihr Kapital erhalten.

INVESTITION bezeichnet die Anschaffung eines Vermögensgegenstands (z.B. Maschinen, Fahrzeuge), der dauerhaft im Unternehmen genutzt wird. Es ist keine Investition, wenn Material, Waren, Büromittel oder Hilfsstoffe gekauft werden, da diese meist im Laufe eines Geschäftsjahrs verbraucht werden.

LIQUIDITÄTSPLANUNG dient zur Sicherung des Barmittelbestands im Unternehmen. Der Liquiditätsplan enthält die Ein- und Auszahlungen der Firma. Die Summe der Einzahlungen soll größer sein als die Summe der Auszahlungen, um die Zahlungsverbindlichkeiten der Firma nachkommen zu können.

MATERIALAUFWAND umfasst Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen.

PASSIVA sind Bestandteil der Bilanz, der Eigenkapital und Fremdkapital (Verbindlichkeiten aus Waren und Leistungen, kurzfristige und langfristige Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen) auf der rechten Seite der Bilanz aufgelistet. Passiva zeigen woher das Vermögen des Unternehmens stammt.

PERSONALAUFWAND enthält Löhne und Gehälter sowie die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung.

RENDITE zeigt die Vorteilhaftigkeit von Investitionen als Quotient der erwarteten Gewinne und dem eingesetzten Kapital.

SONSTIGE AUFWENDUNGEN summieren alle Aufwendungen, die nicht den Kategorien Material, Personal, Abschreibungen und Zinsaufwand zugeordnet werden können. z. B. Miete, Versicherungen, Büroaufwand, Reisekosten, Beratungshonorare, Lizenzgebühren.

SONSTIGE ERTRÄGE sind Finanzielle Mittel, die nicht durch Verkauf der Leistungen herein kommen, aber trotzdem in Verbindung zu den Leistungen stehen.

UMSATZERLÖSE sind im Gegenteil Finanzielle Mittel, die durch den Verkauf von Leistungen herein kommen.

VENTURE CAPITALIST ist ein Investor, der Risikokapital zur Beteiligung an riskant geltenden Unternehmungen bereitstellt. Investoren formen oft Venture-Capital-Gesellschaften, die Beteiligungen in anderen Unternehmen besorgen.

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