Aktien kaufen lernen – als Trader mit Demokonto üben

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© meteor, depositphotos.com

Aktien kaufen will gelernt sein, um damit erfolgreich zu handeln. Einsteiger sind deshalb erst einmal auf ein solides Grundwissen über den Kapitalmarkt und über die verschiedenen Wertpapiere angewiesen.

Informationsquellen sind hierzu Fachbücher, Zeitschriften, Kurse, sowie auch Tutorials, die bequem auf unterschiedlichen Webseiten über das Internet aufgerufen werden und viele nützliche Tipps zum Traden anbieten. Die beste Form um Aktien kaufen lernen ist allerdings ein Demokonto, an dem Anfänger und Einsteiger ausgiebig üben können, um die Theorie mit der Praxis zu kombinieren.

Welche Vorteile bietet ein Demokonto?

Ein Demokonto oder Musterdepot hat den Vorteil, dass sich Anfänger mit den ersten Schritten zum Aktienkauf beschäftigen können, ohne dabei ihr eigenen Geld zu riskieren. Ein Demokonto wird von den meisten Online-Brokern angeboten, viele sind sogar kostenlos.

Im Prinzip funktioniert ein Demokonto wie ein echtes Trading-Konto, so dass sich Anfänger beruhigt mit allen vorhandenen Funktionen im Aktienhandel vertraut machen können. Es geht dabei vorwiegend um das Auswählen der Wertpapiere und um das Lernen wie man mit den zur Verfügung stehenden Tools den Kursverlauf verfolgen kann, um mit der richtigen Anlagestrategie die ersten Erfolge beim Traden aufzuweisen.

Gibt es Unterschiede bei den Demokonten?

Ja, denn nicht jeder Anbieter stellt uneingeschränkte Funktionen zum Testen zur Verfügung. Die meisten Musterdepots eignen sich daher vorwiegend, sich mit der Brokerplattform und den wichtigsten Funktionen erst einmal vertraut zu machen.

Nicht nur für Einsteiger sind Musterdepots ideal zum ausprobieren, auch erfahrene Trader greifen gerne auf ein Demokonto zurück, um Aktien zu beobachten und um risikolos neue Handelsstrategien zu testen. Was das Beobachten von Aktien betrifft, so kann man diese durch eine Watchlist genannte Funktion im Auge behalten und deren Entwicklung somit ständig auf einem Blick verfolgen.

Wie findet man das beste Demokonto?

Um sich das beste Musterdepot zu suchen, kommt es erst einmal auf das eigene Verhalten beim Traden an, da nicht Jeder über das gleiche Startkapital verfügt oder sich die gleichen Ziele setzt. Es lohnt sich für Anfänger auf jeden Fall die unterschiedlichen Angebote der Börsenportale zu vergleichen, bevor man sich für einen bestimmten Anbieter entscheidet.

Bei vielen Anbietern kann man sich mit einem Demokonto nicht nur die notwendigen Kenntnisse für den Aktienhandel aneignen, sondern sich auch noch einen interessanten Bonus schnappen. Je höher die Mindesteinzahlung ist, desto größer ist in der Regel auch der zur Verfügung stehende Bonusbetrag. Nicht bei allen Musterdepots ist die Übungsphase auf unbegrenzte Zeit erlaubt. Ansonsten findet man bei den Anbietern auch beachtliche Unterschiede bei den angebotenen Renditen und auch bei den Kosten für die einzelnen Transaktionen, wenn es dann an das reale Handeln geht.

Tradern steht übrigens nicht nur die Browseroberflächen zur Verfügung, sondern je nach Anbieter auch Trader Workstations, also die entsprechende Software zum Handeln, die auf dem Rechner heruntergeladen wird.

Welche Auflagen werden für ein Demokonto benötigt?

In der Regel ist eine einmalige Registrierung mit den persönlichen Daten ausreichend, um ein Demokonto zu eröffnen und um die ersten Erfahrungen mit virtuellem Guthaben risikofrei auf dem Aktienmarkt zu tätigen. Bei den meisten Online-Brokern steht auch bei dem Demokonto ein Kundensupport zur Verfügung, sowie kostenlose Infopakete um den zukünftigen Kunden den Aktienhandel zu vereinfachen.

Demokonten oder Musterdepots sind also unerlässlich wenn man Aktien kaufen lernen und eigene Anlagestrategien testen möchte. Die zur Verfügung stehenden Trading-Tools müssen erst einmal kennengelernt werden und natürlich dann auch in der Praxis erfolgreich eingesetzt werden, um den richtigen Zeitpunkt für den An- oder Verkauf der Aktien herauszufinden. Kursentwicklungen werden mit unterschiedlichen Analysemöglichkeiten vereinfacht. In den meisten Fällen lassen sich die technischen Indikatoren dann auch noch nach den individuellen Bedürfnissen anpassen.

Wichtig bei einem Konto, also nicht nur bei einem Musterdepot ist allerdings, dass ein Echtzeit-Chart vorhanden ist, um keinen geeigneten Zeitpunkt zu verpassen. Ansonsten ist die Auswahl von einem Demokonto von den eigenen Ansprüchen abhängig. Gegebenenfalls sollte man auch darauf achten, ob die Handelsplattform auch mobil zur Verfügung steht, so dass man nicht unbedingt auf den PC zuhause angewiesen ist.

Virtuelles Guthaben als Lerngeld nutzen

Eigene und vor allem erfolgreiche Handelsstrategien lassen sich nur mit Kenntnissen aus der Praxis entwickeln, im Börsengeschäft ist das allerdings in der Regel mit hohen finanziellen Verlusten verbunden, wenn man noch kein Basiswissen über den Aktienhandel aufweisen kann. Einige Online-Broker bieten ein virtuelles Guthaben bis zu 1.000.000 USD an, also eine interessante Summe, um damit die ersten Erfahrungen risikolos zu tätigen.

Allerdings sollten sich vor allem Anfänger unbedingt bewusst sein, dass man mit Spielgeld normalerweise nicht so vorsichtig umgeht, wie mit dem eigenen schwer verdienten Kapital, was sich dann in der Praxis mit dem eigenen Geld in der Regel auch an einem anderen Handelsverhalten ausdrücken kann.

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