10 Dinge, die bei Eröffnung eines Dropshipping Onlineshops zu beachten sind

0
826
dropshipping-onlineshop-eroeffnen.jpg
@ venimo, depositphotos.com

Es gibt vieles zu beachten, wenn Sie einen Dropshippig-Onlineshop eröffnen möchten. Ob die passende Shopsoftware oder die Auswahl der richtigen Großhändler, alles sollte gut durchdacht sein. Damit vermeiden Sie spätere Probleme und können sich bereits von Anfang auf das Kerngeschäft konzentrieren.

1. Onlineshop-Software als Basis

Für die Eröffnung eines Dropshipping Onlineshops benötigt man in erster Linie einen guten Computer mit Internetanschluss, Telefon, sowie natürlich auch die entsprechenden Kenntnisse über Onlineshops und deren Handhabung. Es gibt unzählige Shopsysteme, wir empfehlen jedoch den Onlineshop von SEOshop. Er ist sehr leicht zu bedienen und hat bereits alle wichtigen Funktionen, um ein leichtes Management zu gewährleisten. Er ist bereits vorinstalliert, so dass Sie keine Programierkenntnisse benötigen und sofort loslegen können. Einen Demoshop können Sie ebenfalls eröffnen. Der Demoshop gibt Ihnen 14 Tage lang die Möglichkeit alle Funktionalitäten auszuprobieren. Die Demoversion läuft nach 14 Tagen automatisch ab, so dass Sie keine Angst vor Folge-Abonnements haben müssen. Hier können Sie einen Demoshop beantragen*

2. Kaufmännisches Grundverständnis sollte vorhanden sein

Auch sollte man zumindest ein kaufmännisches Grundverständnis aufweisen können, um sich mit Themen wie Buchführung und Fakturierung zu beschäftigen. Verhandlungsgeschick ist ebenfalls ein notwendiger Faktor. Es können so gut wie alle Produkte, die physisch geliefert werden, mit Dropshipping verkauft werden, eines der besten Beispiele ist Amazon. Um schlechte Erfahrungen zu vermeiden, sollte man sich intensiv mit der Auswahl eines geeigneten Großhändlers beschäftigen und eigene Recherchen diesbezüglich aufstellen. Zu den wichtigsten Händlerthemen gehören nicht nur die mögliche Bestellmenge, sondern auch die Lieferzeiten, mögliche Retouren und Garantien, die Verpackung der Ware, sowie auch ein ausgezeichneter Kundenservice. Selbstverständlich spielt auch die Zahlungsabwicklung beim Dropshipping eine sehr wichtige Rolle, denn vor allem im internationalen Handel ist man auf Kreditkarten oder Zahlungssystemen wie PayPal unbedingt angewiesen.

3. Ein Gewerbeschein ist Pflicht

Zum Eröffnen oder Betreiben eines Online-Shops braucht man einen Gewerbeschein, übrigens auch dann, wenn Dropshipping nur nebenberuflich getätigt wird. Als Händler ist eine Anmeldung beim Finanzamt notwendig und Steuernummern (auch die Umsatzsteuernummer) müssen beantragt werden. In der Regel ist man bei einer Existenzgründung auch auf eine Meldung in der betroffenen Berufsgenossenschaft angewiesen. Sollten Mitarbeiter vorhanden sein, dann müssen diese selbstverständlich bei der Sozialversicherung angemeldet werden. Hat man diese offiziellen Schritte erst einmal hinter sich, dann sollte man sich mit der Software für den Online-Shop befassen und sich auch ein wirklich abgesichertes Impressum ausarbeiten.

4. Die Rechtsform Ihres Unternehmens sollte geklärt werden

Auch sollten Sie sich frühzeitig mit den verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen beschäftigen. Wesentliche Unterschiede bestehen dabei zwischen Einzelunternehmen und Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften. Einzelunternehmen werden oftmals zu Beginn einer Unternehmung gewählt. Ein Einzelunternehmen ist dabei die einfachste Rechtsform und kann ohne Startkapital sowie ohne einen gerichtlichen oder noteriell beurkundeten Vertrag gegründet werden. Dafür aber haftet der Einzelunternehmer mit seinem Privatvermögen, was insbesondere bei einer Insolvenz nachteilig sein kann. Hier gegenüber stehen die Kapitalgesellschaften, insbesondere die GmbH sowie UG. Die GmbH ist die klassisch etablierte Kapitalgesellschaft. Bei dieser Rechtsform muss ein Stammkapital von mind. 25.000€ vorhanden sein. Dadurch aber wird die private Haftung auf ein Minimum reduziert. Zudem bestehen einige Pflichten, die insbesondere bei mehreren Gesellschaftern eingehalten werden müssen. Für die Ein-Mann GmbH hingegen existieren Muster-Verträge, so dass ein Abschluss auch hier kostengünstig umgesetzt werden kann. Hat man die 25.000€ Stammkapital nicht zur Hand, so kann auch die sogenannte Mini-GmbH als Unternehmensgesellschaft (haftungsbeschränkt), kurz UG (haftungsbeschränkt) gegründet werden. Dabei ist die Gründung bis auf geringe Abweichungen wie bei der GmbH. Der wesentliche Unterschied ist jedoch, dass das Stammkapital mindestens 1€ betragen muss. Da man mit seinem Stammkapital haftet, ist bei solch geringem Stammkapital oftmals keine Bonität gegeben. So muss man Rechnungen in Voraus bezahlen und Kredite werden meist nicht vergeben. Man muss somit abwägen, welche Rechtsform für die Gründung am besten ist.

5. Geschäftskontakte zu Großhändlern und Herstellern

Viele Großhändler sind mittlerweile auch in Deutschland schon seit längerer Zeit auf Dropshipping spezialisiert und bieten deshalb vorgegebene Partnerprogramme oder sogenannte „schlüsselfertige“ Online-Shops an. Bei der Suche nach geeigneten Waren und Herstellern, sollte man sich etwas ausführlicher mit der aktuellen Marktlage und den Preisen beschäftigen um gegebenenfalls einen seriösen Händler aus dem Ausland (z.B. aus dem asiatischen Raum) in Erwägung zu ziehen, oder sich lieber auf die viel gerühmte deutsche Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit (wichtig vor allem bei Lieferaufträgen) der nationalen Großhändler verlassen.

6. Auswahl der Produkte

Wie in jedem anderen Beruf auch, macht die Übung den Meister. Experten in Dropshipping empfehlen deshalb, sich erst einmal auf nur wenige Produkte zu konzentrieren, um einen perfekten Überblick über den gesamten Ablauf zu erhalten. Erst in der Praxis wird man leider mit vielen unvorhergesehenen Schwierigkeiten wie unpünktliche Lieferungen, Reklamationen oder nicht vorhandene Waren konfrontiert, bei denen man auf eine schnelle und bestmögliche Lösung für beide Seiten angewiesen ist. Kennt man sich damit etwas besser aus, dann kann man immer noch so nach und nach das Warensortiment im Online-Shop erweitern und sich auch nach zusätzlichen Lieferanten umsehen.

7. Werbung kurbelt Ihre Geschäfte an

Bereits zu Beginn sollten Sie eine vernünftige Marketing-Strategie aufstellen. Insbesondere im Internet ist es wichtig, dass Ihr Onlineshop auch in den Suchmaschinen und Produktmaschinen gefunden wird. Denn vergessen nicht, dass Sie sehr viele Mitbewerber haben, die vielleicht schon seit Jahren etabliert sind, und Ihre Top-Positionen bei Google manifestiert haben. Einerseits kann man gute Platzierungen durch Suchmaschinenoptimierung erreichen. Einige Shopsysteme, wie z.B. SEOshop haben die Suchmaschinenoptimierung bereits integriertet, so dass Sie Zeit und Kosten sparen, da eine manuelle Optimierung nicht mehr nötig ist. Andererseits stehen auch weitere Marketingmethoden zur Verfügung, wie z. B. die Suchmaschinenwerbung durch Google AdWords. Auch Email-Marketing sowie die Werbung durch Banner geben weitere Möglichkeiten, wie Sie an potentielle Kunden herantreten können. Bei der Aufstellung des Marketing-Konzepts sowie Umsetzung können sie auch Hilfe von professionellen Agenturen einholen, die sich auf das Internetmarketing spezialisiert haben.

8. Die Konkurrenz schläft nicht

Wie in jeder Branche hat man auch im Einzelhandel viele Mitbewerber, die man stets beobachten sollte. Oftmals unterscheiden sich die Preise der Mitbewerber nur leicht, oder aber Ihre Produkte sind gar teurer als bei der Konkurrenz. Versuchen Sie somit Mehrwert anzubieten, damit die Kunden trotzdem bei Ihnen einkaufen. Ein lukratives Angebot, besonders schnelle Lieferungszeiten, verlängertes Rückgaberecht, freundliche Kundenbetreuung sind einige Punkte in denen Sie sich von Ihrer Konkurrenz abheben können. Doch vergessen Sie nicht, auch die Konkurrenz schläft nicht. Aus diesem Grund können auch Sie Ihre Konkurrenz genauestens studieren und deren Taktiken für einen Mehrwert für den Kunden aufgreifen und verbessern.

9. Vermeiden Sie Abmahnungen in der Gründungsphase

Insbesondere in der Gründungsphase gibt es unzählige Sachen, die zu beachten sind. Dabei werden oftmals Onlineshops gegründet, ohne, dass sich die Eigentümer über die rechtlichen Pflichten solcher Onlineshops informiert haben. So sind die AGBs nicht zugestellt oder die Impressumspflicht verletzt. Solche Vergehen können zu einer Abmahnung führen, was im schlimmsten Fall in einer frühen Insolvenz endet. Informieren Sie sich somit rechtzeitig, welche Informationen wo sichtbar gemacht werden müssen. Informieren Sie sich am besten bei Ihrer IHK vor Ort, welche Pflichten Sie haben. Dort erhalten Sie auch kostenlose Muster-Verträge sowie AGBs zur Verwendung in Onlineshops.

10. Der Kunde ist König

Das vielleicht älteste Gebot ist immer noch das wichtigste „Der Kunde ist König“. Vergessen Sie das nie. Denn nur mit einer guten Stammkundschaft können Sie eine planbare Zukunft gestalten. Dafür ist es aber notwendig, dass Ihre Kunden wiederkehren und bei Ihnen einkaufen. Versuchen Sie mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten, um die Zufriedenheit zu erfahren. Hier bieten sich viele Möglichkeiten, wie z.B. Fragebögen oder Bewertungen. Konstruktive Kritik sollten Sie immer positiv aufnehmen, da Sie Ihre Produkte und Ihre Dienste dadurch verbessern können.


(Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Mehr Informationen zu deren
Verwendung finden Sie, wenn Sie diesen Link klicken.)

Kommentieren Sie den Artikel